Golden Kamuy

    • Golden Kamuy



      Nur wenige Menschen haben den russisch-japanischen Krieg der Meiji-Zeit überlebt. Einer von diesen wenigen war Sugimoto, der währenddessen auf der nördlichsten Insel Hokkaido stationiert war. Während er von allen „Sugimoto der Unsterbliche“ genannt wurde, ist sein Kamerad im Krieg gestorben, weswegen er sich zur Aufgabe gemacht hat, die nun verwitwete Ehefrau zu unterstützen und Gold zu suchen.

      Auf der Suche nach solchen Reichtümern trifft er dabei immer häufiger auf Hinweise, die einen versteckten Goldvorrat von korrupten Verbrechern ansprechen. Zusammen mit einem Ainu-Mädchen, das sein Leben in den kalten Regionen des Nordens gerettet hat, versucht er alles, um den angesprochenen Schatz zu finden und trifft dabei nicht selten auf andere Menschen, die diesen ebenfalls suchen …
      (Glücklicherweise nicht von mir, sondern von Anisearch)

      Episode 2
      Eichhörnchenhirn auf Eis, hinna hinna. Die Manga-Leser hatten also recht, als sie sagten, dass sich Golden Kamuy gar nicht um Gold und Verbrecher dreht, sondern um die Kunst des Kochens. Aber wie dem auch sei, bisher gefällt mir der Anime. Das ist doch mal ein interessanter Ansatz für eine Abenteuergeschichte.
    • Der Bär ist nicht so wichtig und braucht kein Grund gegen die Serie selbst sein. Ich weiß aber nicht, ob da überhaupt was „richtig“ modelliert wurde. Das sieht aus wie ein Foto eines Bären, das in Live 2D oder was auch immer für eine Software geworfen wurde et voilà!
    • Den Bären fand ich eigentlich okay. Noch mit das Witzigste an der Episode 1. Weitergeguckt hab ich dann ab da aber nicht. Da mir der Anime doch den Eindruck machte, als wolle er Richtung "Abenteuer" gehen - also ewig auf Jagd nach den Verbrechern mit den Karten - und den Schatz erst in 100 Episoden finden (die natürlich nie kommen, weil die Vorlage noch weiter läuft und das eh nie alles animiert wird).

      War dann doch bei der starken Saison (vorige Saison gucke ich mit Mühe grad mal 8-9 Sachen oder so, davon 3 gut, Rest Durchschnitt | diese Saison bin ich bei 14,5 - Tiramisu zählt als 0,5 - und muss gucken noch was wegzukriegen, wielleicht sogar den noitaminA weil die andere Romance aus 3D Kanojo mir besser gefällt und der Wotaku auch eher nen storylosen Eindruck macht) ein Grund hier auszusieben, da ich generell weniger der Abenteuerfan bin - außer die Chars sind extreeemst sympathisch.
    • Horst_Humpendiek schrieb:

      in erster Linie geht es mir darum, der Kritik am Bären eine andere Ansicht gegenüberzustellen
      Ja, mir ist der Bär auch lieber gewesen als irgendwelche N64-Modelle oder weitere unter Zeitdruck entstandene Desaster. Beim Bären wirkt es immerhin so, als wär von Anfang an klar gewesen, wofür man Zeit gehabt hat.
    • Da ich von den Ainus eigentlich gar nichts weiß - außer, dass es fast keine mehr gibt - find ich die Serie dadurch schon irgendwie interessant um eben deren Kultur etwas kennenzulernen.
      Ansonsten wüsste ich bisher nicht warum der Manga so gefeiert wird. Liegt vielleicht eben auch an der Umsetzung. Kommt schon irgendwie gerusht rüber und die Animationen sind halt echt nicht schön.
      - Göttlicher Stilwechsel -
      ...ich will die Welt brennen sehen...
    • @Luzifer Der Manga ist unendlich besser. Ich hab hier nach 10min in der 1 EP abgebrochen. Der Anime ist weder gut gemacht, die CGI Effekte waren billig, noch kommt die Charaktere richtig rüber und das Pacing ist naja. Der Manga macht viele Aspekte deutlich besser. Es gibt epische Kämpfe ne ordentliche Prise Humor und Badass-Charaktere ohne Ende. Und nebenbei ist der Manga noch lehrreich.
    • Der Manga ist toll, Geno Studio ist es weniger aber ich finde trotzdem nicht, dass die Adaption gegenüber dem durchschnittlichen Niveau der TV-Serien so stark abfällt. Die Action ist natürlich nicht gut inszeniert, aber wie viele Studios bekommen das schon vernünftig hin? Und über die Zensur kann man sicher geteilter Meinung sein: Sie haben nicht mal gezeigt, wie Sugimoto das Auge des Hasen gegessen hat! Egal, der Anime lohnt sich alleine schon wegen des Humors und der Figuren. Schade ist nur, dass sie mal wieder nur einen Bruchteil des Mangas umsetzen werden.
    • Episode 4
      Eine weitere wunderbare Folge des lehrreichen Koch-Animes. Am Ende durfte Sugimoto mal wieder zeigen, dass er ein richtiger Badass ist. Überhaupt waren die Momente bei der Siebten für mich das Highlight der Episode und sie wurden diesmal auch vergleichsweise gut in Szene gesetzt. Der Leutnant gefällt mir, das ist mal ein so halb Wahnsinniger, der nicht durch Overacting ins Lächerliche gezogen wird.

      Und Shiraishis Winseln ist im Anime genauso lustig wie im Manga!
    • An dem Sprecher scheiden sich die Geister...ich finde ihn - wie bei Kaiji auch - ziemlich episch. Also für mich macht er die Story mit seinen Kommentaren wertiger und für meinen Geschmack dürfte er gerne noch eine Schippe drauflegen bzw. öfter seinen Senf abgeben.
      Mir würde es auch ein wenig besser gefallen, wenn Sugimoto nicht so sehr Einzelkämpfer ist. Zwar hüpft Asirpa auch irgendwo rum, aber die ist mir trotz des Wolfes zu schwach. Bis auf ihrer Kochkünste kam da noch nicht soo viel.
      So wirken mir die vielen Soldaten und der alte Samuraityp plus Donnerstirn etwas übermächtig. So ein kleiner Abenteuersquad, der sich da durch die Wälder schlägt, wäre mir lieber. Auch ein Überblick, wer wie viele Tatoos schon in seinem Besitz hat bzw. wo denn nun die Reise hingeht und wo sich die andern Überlebenden treffen (wurde schon erwähnt), wäre auch nicht verkehrt.
      Ansonsten bleiben die Kampfszenen leider mehr als überschaubar, sehr schade, dass die so schwach sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lebbo ()

    • Episode 5
      Asirpas Gesichter waren wieder herrlich. Letztendlich konnte auch sie dem Osoma nicht widerstehen. Und der Anime hat tolle Antagonisten. Der Wermutstropfen ist, dass die Action diesmal - wie sehr gut an der Szene mit den Rentner-Shinsengumis zu sehen war - praktisch die Animationsqualität einer Manga-Seite hatte, die Panels wurden sogar praktisch 1:1 übernommen. Wie schon bei Kokukoku liefert das Studio keine gute Arbeit ab.
    • Neu

      Episode 6
      Das war wieder eine sehr lehrreiche Folge. Jeder, der den Anime geschaut hat, und sich mal im Norden Japans verirrt, wird sich bestimmt ohne Mühe durch die Wildnis schlagen können. Aber Golden Kamuy ist nicht nur ein Koch-Anime und Edutainment, sondern auch Bara. Es ist echt schade, dass dem Zuschauer die besten Stellen des Mangas wohl vorenthalten bleiben werden.
    Lädt...