Weibliche Charaktere, Autorinnen, Regisseurinnen etc. & Forderungen der Fans

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    • Weibliche Charaktere, Autorinnen, Regisseurinnen etc. & Forderungen der Fans

      Keine Ahnung, wohin dieses Thema am besten passt. Film, TV, etc. eher nicht - geht ja nicht ausschließlich darum. (Deshalb umgekehrt passt es auch nich in die Anime-Unterforen.) "Thread des Tages" gefällt mir auch nich so, auch wenn manche da schon ernste Themen hatten, zum Beispiel "Rechte Tendenzen in der Gamingcommunity". Sehe das als "Gesellschaft". Aber "Politik" ist halt auch nur Politik ... mit wenigen Themen drin - hieße das Forum Politik/Gesellschaft, würde das da gut reinpassen und man könnte mehr Themen dort haben. Hab es hier jetzt halt mal in "Alltag" im Sinne von alltägliche philosophische Diskussionen.


      Ich kam nebenbei darauf zu sprechen - mal wieder und in einem andern Thread - dass ich sehr gern Anime gucke, in denen ein rein männlicher Cast vorkommt. Gemischt-geschlechtlicher Cast ist natürlich am besten , da dort man auch viel Unterhaltungswert aus der Interaktion zwischen Mann und Frau ziehen kann. Bei rein weiblichem Cast tue ich mich oft schwer - besonders bei den "cute girls doing cute things"-Anime - da dort eben man mit männlichen Chars noch ein bissl Unterhaltung rausholen könnte. Aber so rein den Mädls dazu zugucken wie sie unter sich belanglosen Kram machen ... das reizt mich nicht.

      Ich finde auch weibliche Charaktere meistens "schlecht geschrieben". In dem Zusammenhang wollte ich mal einen Thread machen allgemein - in dem man über weibliche Charaktere, seine eigenen Ansprüche (bzw. die von andern Fans - "Forderungen der Fans") und schöpferisch tätige weibliche Personen (Autorinnen, Regisseurinnen, etc.) diskutieren kann.

      Gerne alles posten, was einem einfällt. Links, eigene Gedanken, etc.


      Ich denke alle diese Punkte hängen irgendwie zusammen. Bei realen Filmen aus den USA kritisiere ich oft, dass man überall ne Lovestory reinzwingt. Zeugt für mich nicht von wirklich guten Voraussetzungen für gute weibliche Charaktere - wenn der Action-Film auch ohne sie funktionieren würde und die Frau nur mit drin ist, damit eventuell Frauen auch noch den Film gucken. Ganz besonders doof wird es, wenn der männliche Held sich am Ende noch in sie verlieben musst - weil das halt so üblich ist und dazugehört. Gibt es ja ... so Filme wo man am Anfang schon weiß dass das so kommt, wenn ne Frau drin vorkommt.

      Schockierenderweise hab ich da beim Googlen herausgefunden, dass weibliche Personen die da ja nen positiven Einfluss haben können auf die Darstellung der Frauen in Filmen ... in Hollywood wohl relativ selten als Regisseurinnen tätig sind. Fällt vieleicht kaum einem auf. (Mir sowieso weniger - ich gucke ja kaumm US-Kram. Spontan kenn ich auch kaum so richtig gehypte Regisseurinnen.) Schauspielerinnen sind halt als Frauen vertreten ... da hat man dein Eindruck, dass da genug Frauen sind. Aber die setzen ja quasi nur die vorgegebene Rolle um. Nich so viel künstlerische Einfluss, wenn sie nach Vorgabe vom Regisseur agieren müssen.

      Das mal ein Punkt. Bei Vorlagen-Autorinnen kenn ich das eher von Anime. Da hab ich den Eindruck, dass bei Sachen die nicht Shoujo sind doch vorwiegend Männer aktiv sind. Bei Shoujo vorwiegend Frauen. Und dass dann am Ende - leider - die Frauen für Frauen dann oft bestimmte Arten von Geschichten machen ... wo Frauen auch nich soooo sonderlich interessant wegkommen. Die typisch schüchterne Shoujo-Helding - was aber wohl auch genug weibliche Fans zu mögen scheinen, zumindest in Japan wo das Frauenbild auch anders ist.

      Ich finde da müssten mehr Frauen aktiv in andern Bereichen tätig werden und weniger auf speziell zugeschnittene Zielgruppen nur fokussierte Geschichten schreiben.


      Bei männlicher Zielgruppe - Shounen, etc. - hat man dann oft die Harem-Anime, die nur jeden Typ Frau als Service bedienen sollen. Der männliche Main ist auch gleich noch ein Waschlappen. Kommt nix Gutes bei raus. Oder es werden so "Mannweiber" gemacht, weil manche Kerle stärke Mädls mögen. Wo die Frau am Ende aber auch nur dem männlichen Main nachstellt und ihn beschützen will - statt dass man sie gut herausarbeitet und ihr mehr ne eigenen interessante Persönlichkeit verschafft. (Mikasa aus Shingeki no Kyojin bzw. Attack on Titan find ich da nich "gut geschrieben".)


      Fan-Forderungen sind halt da das Problem. Ich muss gestehen mich stören beide Richtungen der Fan-Forderungen: Solche die Frauen eher "abwerten" wollen und die zig Typen Frau in ihrem Harem wollen: Willige Sklavin, Tsundere, Yandere, etc.
      Aber auch eher aufwertende Forderungen halte ich für störend: Die Abwesenheit von Vergewaltigung, etc. wird oft einfach nur aus dem Grund gefordert, weil der Char als solcher dann schlecht wegkommt. In der Welt - in sich gefasst betrachtet - in der er existiert.

      Aber das ist eben Fiktion. Schlechte Schicksale können eben auch zur Bildung eines interessanten Chars beitragen. Die Umsetzung - das find ich eher wichtig. Die Forderung nach "stark" (körperlich) find ich da auch nich immer so gut. Wenn es am Ende nur dazu führt dass Frauen muskelbepackt durch die Gegend rennen und nich wirklich besser sind als der 08/15-Shounen-Held der wild um sich prügelt.



      Das alles immer vor derm Hintergrund "gut geschrieben" - was mir am Wichtigsten is. Nich dass der Char nur "stark", etc. sonstwas ist. Und jeder hat da natürlich auch nen andern Geschmack.

      Positiv find ich die weiblichen Charaktere dann meist bei eher seltener vorkommenden guten Anime die durchweg überall gut sind - wo also auch die männlichen Charaktere was taugen und man merkte dass es schon darum auch ging ne gute Geschichte zu erzählen, nich rein ne Zielgruppe zu bedienen. Kommt dann doch öfter bei männlichen Schöpfern vor, wenn Frauen sich halt auch weniger heraustrauen und mir zumindest es so vorkommt als machen sie hauptsächlich Shoujo. Ausnahmen gibt es natürlich. Aber die hab ich bisher eher seltener gefunden.

      Der Rakugo-Anime ist da tatsächlich ein Beispiel wo ich jetzt spontan dran dachte. Ein seltener Fall von Josei - was man selben bei Anime findet, dass die Vorlage Josei ist. Hat also nich den typischen Zwang bestimmte weibliche Shoujo-Fan-Vorlieben zu bedienen die oft schlechter rüberkommen. Dreht sich hauptsächlich um Männer. (Keine Ahnung ob die Frauen die da Zielgruppe sind diese auch sexy finden sollten.) Aber die eine weibliche Person die da in zweiter Staffel dann ne wichtige Rolle spielte - die fand ich gut dargestellt.


      Mich würde von andern dann vor allem mal interessieren: Was sind so eure typischen (An-)Forderungen, die ihr so habt? Gibt es bestimmte Inhaltsforderungen (die vorkommen oder nicht vorkommen müssen/sollen) die ihr stellt und würdet ihr da auch immer diese fordern, auch wenn es bei deren Abwesenheit/Anwesenheit vielleicht "besser geschrieben" rüberkäme, der weibliche Char? Welche guten (im sinne von wirklich herausragend gut geschrieben) weiblichen Charaktere kennt ihr? Sind welche davon vielleicht sogar von weiblichen Schöpferinnen erschaffen worden? (Vorlage - oder Drehbuch/Skript bei Originalwerk - von einer Frau.) Das schon mit Schwerpunkt auf Anime. Da ich selber ja viele Anime kenne und gut vergleichen kann - vielleihct manche genannten Sachen dann auch kenne. Gern aber auch andere Werke nennen ... Filme, Games, etc. - überall wo genug "Fleisch" dran ist an den Backgrounds/Charakterisierung, dass man von Charakter reden kann. Also Fighting-Spiel ohne Story wo auch weibliche Chars vorkommen eher hier nich diskussionsrelevant.
    • Ich denke das kommt auf das Genre an. Ecchifags können ruhig weiter ihre eindimensionalen Schlampen haben, das sehe ich mir eh nicht an. Nervig finde ich, wenn sich Sexualisierung in andere Bereiche verirrt. Allerdings scheint die Mehrheit das auch zu fordern oder zumindest gutzuheißen, entsprechend erwarte ich keine Verbesserung.
    • Wenn die Serie geschrieben ist von Männern für kleine, pubertierende Spermatanks die eigentlich kaum als Mensch durchgehen weil sie komplett triebgesteuert sind, dann muss man sich auch nicht wundern das
      die weiblichen "Charaktere" eben nur aus Titten und Arsch bestehen. Wenn man in einem Scheisshaufen wühlt muss man sich nicht wundern das man eben nur Scheisse findet.
      Es gibt ordentliche weibliche Protagonistinnen man muss nur nach ihnen suchen. Und man kann übrigens die Sexualität einer Frau ruhig zum Thema machen, ohne das es billig wird.

      Michiko to Hatchin ist ein Anime mit tollen weiblichen Figuren. Es gibt soviele gute das Ich keine Lust habe jetzt eine Liste zu erstellen.
      Meine Anforderung an die Charaktere kann man jetzt schon indirekt rauslesen. Wenn die Figur nur existiert um als Fappmaterial zu dienen, dann brauche Ich das nicht mehr.
      Ich will mehr sehen.
    • Luthan 2.0 schrieb:

      Ich finde auch weibliche Charaktere meistens "schlecht geschrieben". In dem Zusammenhang wollte ich mal einen Thread machen allgemein - in dem man über weibliche Charaktere, seine eigenen Ansprüche (bzw. die von andern Fans - "Forderungen der Fans") und schöpferisch tätige weibliche Personen (Autorinnen, Regisseurinnen, etc.) diskutieren kann.
      Ganz ehrlich, mir ist es piepegal, ob ein Charakter männlich oder weiblich ist. Es kommt darauf an, ob er/sie gut geschrieben ist oder nicht. Und in den allermeisten Fällen ist es doch auch so, dass in Serien, in denen die weiblichen Charaktere schlecht geschrieben sind, die männlichen auch nicht über Stereotypen rauskommen.
      Ich will jetzt nicht behaupten, dass es gar keine Serien gibt, wo die männlichen Charaktere tiefgründig wie der Marianengraben sind und die weiblichen oberflächlich wie eine Pfütze, aber mir fällt dafür gerade kein wirklich gutes Beispiel ein...

      Beispiele für gute weibliche Charaktere?
      Als erstes fällt mir da Youko aus Twelwe Kingdoms ein, Akane aus Psycho Pass (zumindest in der ersten Staffel), Lafiel aus Seikai no Monshou oder der komplette Cast aus Kokoro Connect, Aria oder Haibane Renmai - um nur mal die Serien zu nennen, die bei mir über 90% bekommen haben.
      Sore wa himitsu desu.
    • Ich behaupte mal, dass dein Eindruck weibliche Charaktere seien schlechter geschrieben in erster Linie dadurch geprägt wurde, dass du schlicht weit mehr Serien gesehen hast, die sich an Männer richten als an Frauen, Luthan 2.0. Die Qualität der Figuren nimmt in der Regel dann besonders ab, wenn sie zu einer Ansammlung von Klischees werden und damit vor allem beliebte Archetypen abgedeckt werden sollen. Das passiert in Anime für Männer, aber eben genauso in Anime für Frauen. Nur schaut man als Mann normalerweise weniger von letzteren. Wie ich schon im anderen Thread geschrieben habe, kann ich jedenfalls diesen allgemeinen Qualitätsunterschied wirklich nicht erkennen.

      Was ich kurios finde ist, dass du in den Frauenfiguren in Actionfilmen ein Entgegenkommen an weibliches Publikum siehst. Für mich ist das völlig anders gelagert. Der Grund für Romanzen in derlei Filmen ist eigentlich nur, dass der männliche Held am Ende eine Frau als Belohnung erhält. Das ist letztendlich nur die moderne Fassung eines Motivs, das es seit dem Beginn von Menschen verfasster Geschichten gibt, also nichts anderes als die Prinzessin, deren Hand man fürs Besiegen des Drachen erhält.

      Prinzipiell würde ich mir sowohl in (Hollywood) Live-Actions als auch in Anime einen höheren Anteil von Frauen wünschen. Nicht weil ich glaube, dass diese per se bessere Werke produzieren könnten, sondern weil ich schon denke, dass zumindest manche Klischees dadurch ein wenig aufgebrochen und die Geschichten abwechslungsreicher werden könnten. Wobei Anime vielleicht schon auch eher ein Beispiel dafür sind, dass das nicht unbedingt so sein muss, denn wenn man sich diverse Shoujo-Titel ansieht, die von Frauen geschrieben wurden, dann sind die oft nicht weniger tumb als vergleichbare Werke für Männer. In manchen Punkten finde ich sie sogar bedenklicher, wie eben durch einen mitunter stärkeren Fokus auf sexueller Gewalt.
    • Ja, das mit dem Genre bzw. "was" der Anime sein will ist sicher auch ein wichtiger Punkt. Gibt ja die Anime in denen den Weibern beim Kämpfen die Klamotten zerfetzen - die durchaus unterhaltsam sind. Da liegt eben der Fokus nicht auf der Charentwicklung oder sonstwas.

      Und na ja: Dass man zwangsläufig mehr Serien guckt, die sich an Männer richten ... zumindest bei Anime liegt das ja daran, dass diese einfach die Mehrheit ausmachen. Und der Rest dann Shoujo ist, wo mir - das hab ich schon angesprochen - die Frauen noch weniger gefallen, da dann dort die Shoujo-Vorlieben bedient werden (was die jungen weiblichen Fans halt so mögen).

      Bei westlichen Realserien - aber da guck ich halt auch weniger - mag das natürlich total anders sein. Da gibt es ja durchaus viele klassische Serien die auch mit erwachsenen Frauen sind, die sich gezielt an Frauen richten.

      Bei Anime könnte man halt höchstens darauf hoffen, dass es welche gibt, die "alle" ansprechen wollen - aber das ist eben auch nich sooo oft. Bedingt dadurch dass viele Vorlagen umgesetzt werden und Originalwerke seltener sind hat man ja schon die Vor-Einteilung ... und es richtet sich an eins der beiden Geschlechter ... wo Shoujo halt schon auch die gewissen Schwächen hat und man daneben dann halt noch Shounen hat ... und das wars halt. Abgesehen von den paar Seinen dies gibt (Josei ist wohl ganz selten) wo diese auch aus andern Gründen Seinen sind, nich weil sie "anspruchsvoller" sind. :D


      Bei Actionfilmen kann ich halt keinen andern als den von mir genannten Grund erkennen. Weil mir als Mann das ja nervig erscheint wenn da so ein unnötiger weiblicher Char drin ist. (Entweder gar nich - oder richtig. Nich ne erzwungene Romance.) Da Action ja von sich aus in erster Linie schon an Männer gerichtet ist interpretier ich das Verbauen von Frauen halt als Versuch auch weibliche Fans für diese Action zu gewinnen.

      Bei verbauten Frauen ohne Romanze - da seh ichs tatsächlich eher meist so als wäre es reiner Service für Männer. Wenn dann "starke" Frauen, etc. verbaut sind. Ohne dass sie gut ausgarbeitet sind. Einfach damit da ne starke Frau ist und das manchen gefällt die diese Vorliebe haben - das gibt es ja auch, im Extremfall als Femdom mit pornographischem Hintergrund. (Bei "gut ausgearbeitet" ist das natürlich anders. Mikasa aus - es ist ja halt aber auch Shounen hier - Attack on Titan / Shingeki no Kyojin seh ich eben nichdt als gut ausgearbeitet an. :D)


      Und ja ... zu Shoujo hab ich ja schon genug gesagt. Im westlichen Raum hat man da denk ich schon ne andere Auswahl, weil da andere Sachen produziert werden. Da kenn ich mich aber auch nich soooo aus. Kim Wexler aus Better Call Saul wurde jedenfalls von einigen News/Blogs als ein aus feministischer Sicht guter weiblicher Char bezeichnet. (Siehe die 3 Links unten.) Aber da ist die Serie als Ganzes auch recht genial und extreeems auf die Charaktere fokussiert und da auf höchstmöglichem Niveau.

      Im Westen kommt vielleicht auch noch hinzu, dass es nicht diese übelst festgefahrenen Zielgruppen wie in Japan gibt. Da ist "Shounen" ja fast schon ein Genre.

      indiewire.com/2016/03/why-bett…hows-on-television-57980/
      buzzfeednews.com/article/summerbrennan2/better-call-kim
      bustle.com/p/how-better-call-s…ing-to-rhea-seehorn-49427
    • Ein anderes Thema bei weiblichen Hauptfiguren ist ja auch bei Bücher. Gerade wenn diese von einem männlichen Autor geschrieben wurde, kommen doch leider zu oft unpassende als auch teils sexistische Teile vor.

      Zum Beispiel Artemis, das neue Buch von Andy Weir (der Marsianer). Der weibliche Hauptcharakter Jazz wird im Buch von allen als die Dorfmatratze beschrieben, als sie und ein anderer Char verhört werden und Wasser ins Gesicht bekommen sagt die eine zu ihr "Du magst es ja gewohnt sein, wenn man dir ins Gesicht spritzt." Oder wenn sie bei einem Freund untertauchen muss um sich vor der Polizei zu stecken und dabei ein Hemd von ihm anzieht, sie als erstes denkt wie sexy sie doch darin aussieht.
      Dabei ist sie vom Charakter praktisch gleich wie der aus der Marsianer. Nur wird hier hinzugefügt, wie unendlich viel Sex sie haben soll.

      In einem anderen Beispiel, ich kann leider nicht den Titel oder die Quelle nennen, das habe ich mal bei nem Tweet gelesen den ich auf die schnelle nicht gefunden habe. Da geht es um eine Frau die Rache an der Ermordung ihrer Schwester oder so nehmen wollte. Während ihrer Rachetour, schaut sie sich mal in den Spiegel, sieht die dicke Augenringe und das erste was sie denkt war irgendwie "Das letzte Mal als ich so ausgesehen habe, hatte ich 2 Tage durchgefickt" oder sowas in der Art, aber auf jeden Fall in diese Richtung.......Sry, sowas denkt niemand in so einer Situation.


      Ob dieses Problem jetzt soo groß ist bezweifle ich, aber es kommt dennoch vor. Aber was denke die Autoren sich dabei wenn die sowas schreiben?
      Kenyan, die Kenkatze
    • kenyan schrieb:

      Ein anderes Thema bei weiblichen Hauptfiguren ist ja auch bei Bücher. Gerade wenn diese von einem männlichen Autor geschrieben wurde, kommen doch leider zu oft unpassende als auch teils sexistische Teile vor.

      Zum Beispiel Artemis, das neue Buch von Andy Weir (der Marsianer). Der weibliche Hauptcharakter Jazz wird im Buch von allen als die Dorfmatratze beschrieben, als sie und ein anderer Char verhört werden und Wasser ins Gesicht bekommen sagt die eine zu ihr "Du magst es ja gewohnt sein, wenn man dir ins Gesicht spritzt." Oder wenn sie bei einem Freund untertauchen muss um sich vor der Polizei zu stecken und dabei ein Hemd von ihm anzieht, sie als erstes denkt wie sexy sie doch darin aussieht.
      Dabei ist sie vom Charakter praktisch gleich wie der aus der Marsianer. Nur wird hier hinzugefügt, wie unendlich viel Sex sie haben soll.

      In einem anderen Beispiel, ich kann leider nicht den Titel oder die Quelle nennen, das habe ich mal bei nem Tweet gelesen den ich auf die schnelle nicht gefunden habe. Da geht es um eine Frau die Rache an der Ermordung ihrer Schwester oder so nehmen wollte. Während ihrer Rachetour, schaut sie sich mal in den Spiegel, sieht die dicke Augenringe und das erste was sie denkt war irgendwie "Das letzte Mal als ich so ausgesehen habe, hatte ich 2 Tage durchgefickt" oder sowas in der Art, aber auf jeden Fall in diese Richtung.......Sry, sowas denkt niemand in so einer Situation.


      Ob dieses Problem jetzt soo groß ist bezweifle ich, aber es kommt dennoch vor. Aber was denke die Autoren sich dabei wenn die sowas schreiben?
      Naja das hört sich nicht wirklich "sexistisch" an. Frauen haben halt auch gern Sex und denken auch oft daran. Finds eher das Gegenteil, wenn Frauen zu ihrer Sexualität stehen und da auch offen drüber sprechen bzw. diese ausleben alles andere als sexistisch.
      Und beim zweiten Abschnitt ist es vielleicht höchstens ne eigenartige Assoziation aber auch nicht wirklich sexistisch.

      Adler fliegen vielleicht hoch, aber Wiesel werden nicht in Düsentriebwerke eingesogen!
    • Es kommt halt auch immer auf die Situation an. Und vor allem in einer Leben und Tod Extremsituation für den Charakter, wirken solche Sätze richtig deplatziert.
      Darum geht es hier, scheinst du wohl etwas überlesen zu haben.
      Kenyan, die Kenkatze
    • Männliche Authoren projezieren halt in ihren Werken ihre Fantasien. Und da hat plötzlich jede Frau Sanduhrfigur.

      Wenn man sich die Werke weiblicher Authoren ansieht wie Twilight oder Shades of Grey, dann siehts auch nicht viel anders aus. Die Männer sind dort auch die klassischen Archetypen und have it alls. Sind sind stark und sensibel zugleich, haben Kohle, sind geheimnisvoll, können dreckig sein, übernehmen das Kommando und sind trotzdem bereit für pillow talk, wenn die Frau wieder Komplexe schiebt. Natürlich ist der Kerl der absolute Beau und jeder, samt schwuler bester Freund, will mit ihm vögeln, aber im Kern liebt er auf verquere Art nur die Eine und kommt immer wieder zu ihr zurück.

      Liebesschmonzetten, geschrieben von Frauen, zeichnen auch meistens den immer gleichen Archetyp. Was auffällt: Der Typ hat immer Kohle und ist ein mysterious playboy mit gequälter Seele, der nur darauf wartet von Mauerblümchen geheilt zu werden.
    • kenyan schrieb:

      Es kommt halt auch immer auf die Situation an. Und vor allem in einer Leben und Tod Extremsituation für den Charakter, wirken solche Sätze richtig deplatziert.
      Darum geht es hier, scheinst du wohl etwas überlesen zu haben.
      Ne, aber so deplatziert find ichs auch nicht. Wenn sie's eben damit assoziert, dann ist es so. Es ist eben ein Buch. Da kommts auch aufs Genre und den Charakter an. Als ob es so ungewöhnlich ist, dass in Filmen oder Büchern in Extremsituationen auch mal irg. welche coolen Sprüche rausgehauen werden. Ist es hier dann sexistisch, weil der Spruch sich aufs Sexleben des Charakters bezieht?

      Adler fliegen vielleicht hoch, aber Wiesel werden nicht in Düsentriebwerke eingesogen!
    • Ich werde mir gleich den Tomb Raider Film mit Alicia Vikander ansehen, die Ich ja bekanntermassen so attraktiv finde wie einen 9 jährigen Schuljungen, da sie einen ähnlichen Körperbau hat.
      Allerdings bin sogar Ich mittlerweile soweit ihr eine Chance zu geben weil Ich mich auf das Tomb Raider Spiel einstimmen will das Ich mir gekauft habe.

      Und Ich habe lieber eine (für mich) unattraktive Frau mit schauspielerischem Können die eine Rolle verkörpert, statt wie eine Gal Gadot die rein gar nicht schauspielern kann
      aber dafür so aussieht wie Wonderwoman in echt. Das Talent bleibt dann trotzdem noch wichtiger. Mal sehen ob Alicia "platt wie eine Flunder" Vikander mich enttäuscht oder doch meine Hoffnung bestätigt.

      Dieses Beispiel passt nicht ganz zum Thema Anime aber da es mich momentan beschäftigt, hab ich es halt erwähnt. Manchmal kommen aus dem Harem Genre gar nicht so schlechte Exemplare.
      Haganai war so ein Anime wo die Weiber sexualisiert wurden aber als Figuren trotzdem sympathisch genug waren so das man dem Anime verzeihen konnte.
    • Ich denke es hängt davon ab, wie der Charakter aufgebaut ist - und wie sehr es zur Situation und zum Charakter passt. Kann natürlich auch "unfreiwillig komisch" wirken. Wenn das sonst eine war die prüde wirkte und eher sexuell nicht so fokussiert rübergebracht.

      Generell ist das etwas was viele allein schon deshalb schlecht finden, weil die Frau mit Sex in Verbindung gebracht würd. Mir wäre das erst mal egal - würde da im Einzelfall entscheiden. Wenn sie auf "Rachtetour" ist könnte es auch sein, dass sie sonst schon eine etwas "bissigere" Art hat. (Außer sie ist die brave Hausfrau die quasi förmlich zur Rachetour genötigt wurde, die eigentlich gar nich den Charakter dafür hat.) Vielleicht hatte sie auch schon mal als selbstbewusste Frau viel Sex - wo sie selber das so bestimmt hatte, ohne dass Männer sie zu etwas zwangen.

      Mit dem "ins Gesicht spritzen" ... kommt halt auch drauf an ... wenn plötzlich alle Chars sich so verhalten fänd ichs komisch. Wenn mal ein Gangster oder Polizist der gern und oft seine Stellung missbraucht so beschrieben wird dass er mit Frauen so umgeht ... dann kann es ja zum Charakter passen.

      Oftmals hat man ja auch gemischte männliche Charaktere - und setzt dann irgend nen andern Helden dagegen, der das totale Gegenteil ist - und die Frau plötzlich total respektvoll behandelt.
      Da fänd ichs eher wichtig darauf zu achten ob die auch tatsächlich irgend ne Rolle spielt. Am Ende hat man vielleicht nur wieder die typische Frau die zwischen den Kerlen hin und hergeschoben wird und die am Ende dann vom Main gerettet wird - aber selber nich sooo viel beiträgt. (= es wär eigentlich egal gewesen ob sie in der Handlung vorkommt oder nicht)


      Ich weiß nich ob jemand Wheel of Time (Rad der Zeit) kennt. Ich selber hatte mal ein uraltes Spiel aufm Computer davon gespielt. Jahre später gehört dass es ja dazu ne ewig lange Fantasy-Reihe (Bücher) gibt. Die Frauen sind ja eigentlich recht machtvoll - genug weibliche wichtige Charaktere die auch Magie anwenden während die Männer das nicht können/dürfen ... oder sowas in der Art. Hab den Zusammenhang gar nich mehr so im Kopf. Allerdings gibts doch wohl auch viele Szenen in denen der Autor wohl dafür sorgt, dass es Frauen nicht so gut ergeht. Wofür er kritisiert wird. (Da könnt ich jetzt mal wieder Reviews dazu suchen ... weil ich selber nie die Reihe weit gelesen hab, obwohl ichs vor hatte - aber liegt schon seit Jahren rum und Game of Thrones was ich nich mal richtig anfing geht erst mal vor ... irgendwann ...)

      Game of Thrones soll ja auch viel Sex haben. Viele kennen es ja wegen der Serie. Ich hatte nur mal die Bücher angelesen - wie gesagt sie liegen rum und ich mach immer irgendwas anderes statt mal ich durchzulesen und die Serie zu gucken. Wobei ich in den wenigen Kapiteln (Band 1 im Deutschen, im Original ist das ja gesplittet entspricht 1. Hälfte erster Band/Buch) den Eindruck hatte dass allein durch den Erzählstil (Kapitelüberschriften sind Charakter-Namen, es wechseln oft die Perspektiven) die Charaktere alle ne Chance haben gut rausgearbeitet zu werden. Auch wenn da mal Sex vorkommt oder es welchen vielleicht nich gut ergeht doch "gut geschrieben" am Ende.
    • Das ist es ja, vorher gab's da keine Hinweise auf sowas.

      Sogar bei Artemis spricht der Hauptcharakter nicht so sehr darüber oder versucht es im Buch so rüberzubringen.
      Sie wird aber so beschrieben, also passen Erklärung und Char nicht zusammen.
      Kenyan, die Kenkatze
    • Es gibt tatsächlich wenige weibliche Regisseure und ich glaube bei Videospielen ist es am schlimmsten. Während man bei Anime noch Größen wie Rie Matsumoto (Kekkai Sensen, Kyousougiga), Sayo Yamamoto (Michiko e Hatchi, Yuri on Ice) und Naoko Yamada (Silent Voice, Tamako Love Story) hat, muss man bei Games überhaupt erstmal welche finden. Amy Hennig (Uncharted, Legacy of Kain) taucht recht schnell auf, aber danach wird es schwierig. Fire Emblem hatte nach Kaga (ab GBA) und vor der 3DS-Ära auch öfter Frauen auf dem Regiestuhl sitzen (Wada in Sacred Stones, Kaneda in Blazing Blade und Radiant Dawn). Auch Positionen wie Gamedesigner waren von Frauen besetzt, bevor die full male dominance mit der (3)DS-Ära und Waifu Emblem eintrat. Bei Indie-Games wiederum sieht es natürlich ganz anders aus …

      Forcierte Romanzen, die hier schon angesprochen wurden, sind in der Tat ganz schlimmer Krebs. Er kommt am Ende immer mit ihr zusammen. Hilft natürlich nicht dem weiblichen Charakter, wenn sie so oder so nur ne Trophäe und/oder die Motivation des Heldens darstellt. Über Frauen in Harems will ich ohnehin nicht reden.

      Luthan 2.0 schrieb:

      Kommt dann doch öfter bei männlichen Schöpfern vor, wenn Frauen sich halt auch weniger heraustrauen und mir zumindest es so vorkommt als machen sie hauptsächlich Shoujo. Ausnahmen gibt es natürlich. Aber die hab ich bisher eher seltener gefunden
      Es gibt genug Frauen, die Shounen zeichnen (Ranma, FMA als Megaseller z. B.), aber das Gegenteil findet man quasi nie, also Männer, die Shoujo zeichnen. Bei weitesgehend zielgruppenunabhängigen Werken kann ich keine Tendenz feststellen. Mari Okada ist eine der populärsten Drehbuchautoren und sie ist eine Frau, die auch zielgruppenunabhängige Werke schreibt wie Hisone to Masotan oder Anthem of the Heart. Reiko Yoshida ist ebenfalls sehr erfolgreich und schrieb das Königreich der Katzen oder A Silent Voice.
      Es gibt natürlich allgemein weniger weibliche Autoren in Anime als Männer, aber die, die schreiben, sehe ich jetzt nicht hauptsächlich bei Werken für eine weibliche Zielgruppe.

      Luthan 2.0 schrieb:

      Welche guten (im sinne von wirklich herausragend gut geschrieben) weiblichen Charaktere kennt ihr? Sind welche davon vielleicht sogar von weiblichen Schöpferinnen erschaffen worden?
      Ich geh mal meine Favoritenliste durch.
      1. Nausicaä - Schöpfer ist Hayao Miyazaki, Mann
      2. Kumiko Oumae - Schöpfer ist Ayano Takeda, Frau
      3. Midori Tokiwa - Schöpfer ist Reiko Yoshida, Frau
      4. Utena Tenjou - Schöpfer ist Youji Enokido, Mann
      5. Erin - Schöpfer ist Nahoko Uehashi, Frau
      6. Megumi Aino - Schöpfer ist Yoshimi Narita, Frau
      7. Kiki - Schöpfer ist Eiko Kadono, Frau
      8. Minori Kushieda - Schöpfer ist Yuyuko Takemiya, Frau
      9. Atsuko Kagari - Schöpfer ist Michiru Shimada, Frau, wenn man nach der TV-Serie geht, die im Grunde ne alternative Zeitlinie ist, sonst Masahiko Otsuka, Mann
      10. Yuki - Schöpfer sind Mamoru Hosoda und Satoko Okudera, Mann und Frau
      Originalautoren, falls wirklich eine Vorlage auch so adaptiert wird, sonst Animehauptdrehbuchschreiber. Oft nimmt auch der Regisseur Einfluss, weswegen es eventuell schwierig ist, es so genau auszumachen.
      Man sieht jedenfalls, dass die Mehrheit meiner liebsten weiblichen FIguren von Frauen geschrieben wurde.
    • Witzigerweise kenn ich kaum einer der genannten Regisseurinnen bei Anime - gut ich merk mir da auch selten Namen und kenn wenn dann mal ein paar der VAs mit den markantesten Stimmen. Die Anime kenn ich jedoch viele vom Titel her. Bei den beispielhaft hinter den Regisseurinnen genannten aber nur Silent Voice gesehen. Vielleicht hängt es auch wirklich stark vom Genre bzw. eigenen Geschmack ab, welchen weiblchen Chars man begegnet bzw. ob wie oft man Werke konsumiert, an deren Erschaffung Frauen beteiligt waren.

      Viele genannten Sachen mag ich geschmacklich gar nicht. Ob Frauen beteiligt sind weiß ich oft - wenn ich nich grad extra nachgucke oder es erkennbar Shoujo ist - gar nich. Sondern sortiere oft wegen anderer Dinge ("sagt von Beschreibung oder so nich zu") aus.

      Dass Männer seltener oder gar nich Shoujo machen mag vielleicht daran liegen, dass da weniger zu holen ist - und der Markt schon gut abgedeckt ist. Wenn man mal sieht dass mit Attack on Titan (Shingeki no Kyojin) ja auch ein beliebter Shounen existiert - der auch (zumindest im Westen) einfach wegen Yaoi-Phantasien (die der Anime/Manga selber nich mal als Anspielung erhält, aber die dazugedichtet werden von weiblichen Fans) bei Mädls beliebt ist ... kann man sich vorstellen dass in heutiger Zeit - wo sowieso Mädchen/Frauen ne Abkehr von strenger Trennung fordern - es nich ungewöhnlich ist, dass da auch Frauen das konsumieren die Shounen.

      Wenn man dann vom Vorurteil ausgeht, dass Männer/Jungs eh mehr Manga lesen/Anime konsumieren und die Mädls übsch sind und mit Freunden weggeehen und der Kerl de klassischwe Shut-in ist der keine Freunde hat und hässlich ist ... dann ist selbst wenn Jungs nur Shounen lesen würden und Mädls nur Shoujo lesen würden ... die Zielgruppe bei Shounen größer. Da attraktiver für ne Frau auch mal einzusteigen, als umgekehrt.

      Weiß natürlich nich wie das generell so ist in Japan - dem Hauptland für Anime/Manga. In Anime selber hat man öfter auch mal Otaku-Mädls. Aber von der realen Situation (Manga/Anime soll ja dort auch eher Nische sein und nich so dass alle Jugendlichen das in Massen konsumieren) weiß ich nich, müsste man mal Zahlen suchen.


      Da ich vom Genre her typische "Männer"-Geschichten mag guck ich natürlich da auch mehr. Wobei ich es schon gut finde, wenn zwischen Frauen und Männern oder bei Frauen untereinander es gute Rivalitäts-Stories oder Fokus auf Freundschaften gibt. (Statt Romanzen oder sonstigen Kam.) In Hanebado gibt es das ja zum Beispiel aktuell - ein Sportanime mit hauptsächlich weiblichem Schwerpunkt und Rivalitäten - schon. (Hat halt überdies andere Schwächen. Aber dass da es mal um Rivalität geht ist gut.)

      Sonst ist da halt auch viel Fokus auf Männern. Wir kennen ja die ganzen zig Baseball-Anime. Bei Samura-Zeit was ich mag sind historisch bedingt Männer auch stärker im Fokus, weil man da die Battles zeigen will.

      Ballroom war da so ein Sonderfall wo die weiblichen und männlichen Charaktere gleicherßamen gut rüberkamen, weil der Sport eben so gestrickt ist, dass Mann + Frau das immer machen als Tanzpaar.


      Viele aus der Favoritenliste von Eliholz kenn ich aber gar nich - schnell mal reingeguckt und viele Anime aus denen die stammen sind einfach nich mein Fall. Nausicaä war gut. Erin hatt ich mittendrin gedroppt weil doch zu lang und vom Stil her eher an Kinder. Toradora hab ich mittendrin gedroppt, da es mir auch zu gestreckt vorkam - mit 2-cour. Dachte immer das wäre ein Shounen von nem Kerl. Interessantes Beispiel wo mal es Shonen (auch wenn strengenommen in Datenbanken nicht so geführt - vermutlich war der Vorlagen-Verlag nich speziell nur für Jungs - fühlt es sich halt wie Shounen an) von ner Frau ist ... was mir aber nich so gefiel. Ohne dass ich wuste, dass es von ner Frau war. :D Hätt ich bis heute nicht erwartet.

      Bei Sangatsu no Lion ist die Vorlage glaub auch von ner Frau. Fühlt sich aber wegen männlichem Main gar nich soooo Shoujo an ... ist offiziell sogar Seinen (aber ich vermute viele Mädls werden es doch mögen weil sie Rei süss finden oder so :D) Ich denke schon da sind auch gute weibliche Chars drin. Und die Frau kann gute Frauen schreiben. Nur ist der Fokus - wohl bedingt dadurch dass mehr Männer in Japan Shoujo spielen - auf männlichen Chars. Die weiblichen Personen haben aber schon gut Background. Und gibt ja auch die eine die sogar Shougi spielt oder spielte.

      Da mag ich das aber auch - und hab mir das rausgesicht - den Anime - weil es eben Geschichten hat zwischen Männern. Aber wäre die Rivalität und Problematik genau so dargestellt mit weiblichen Chars ... würde mir das auch gefallen. (Also wenn weiblich/männlich umgekehrt wäre und der Schwerpunkt mehr bei Frauen.)

      Interesant ist ja dass die Autorin laut MAL:
      myanimelist.net/people/2891/Chika_Umino
      "She likes Harry Potter and anime by Hayao Miyazaki. She calls herself an otaku."

      Da frag ich mich wie man bei sooo Vorbildern selber noch so guten und viel besseren Kram hinkriegt. :D
    • Mirage_GSM schrieb:

      Ich liebe die Serie, aber Atsuko selbst ist mMn als Charakter so generisch wie nur was...
      Don't bully Akko. Es ist einfach ihre energiegeladene Art, der Wille ihrem Idol nachzueifern und immer wieder aufzustehen trotz all der gescheiterten Versuche, das sie sympathisch macht. Außerdem zieht sie top tier Grimassen.
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