Der Netflix Thread

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    • @Gehdehweh
      Luke Cage fand ich als Nebencharakter in Jessica Jones ziemlich gut, aber ich würde mir keine ganze Serie mit ihm als Hauptcharakter anschauen. Ich find seine Fähigkeit einfach zu krass und zu overpowered. Ich mag es, wenn Superhelden "menschlich" sind. Superman find ich auch nicht spannend, weil er zu stark ist.
      Ich stehe eher auf kaputte menschliche Superhelden wie Daredevil (sehr gut

      Hab mir Elite zu Ende geschaut. Finde ich bisher besser als Riverdale (die aber auch ziemlich gut ist, neue Staffel aber noch nicht angeschaut). Sehr guter Plot. Dazu interessante Charaktere. Und ein toller Soundtrack. Beste Teenie Serie, die ich bislang gesehen habe. Kann ich wärmstens weiterempfehlen.
    • Najo, bei Luke Cage geht es eher um seine öffentliche Wahrnehmung. Anders als Daredevil der ne Maske trägt, oder Jessica Jones die versucht unerkannt zu bleiben, versteckt Luke Cage sich und seine Kräfte nicht. Daher versuchen seine Widersacher entweder seinen Ruf zu schädigen, oder ihn durch andere Mittel (zum Beispiel mit der Polizei) ihn aus dem Weg zu räumen. Luke Cage muss ständig aufpassen nichts falschen zu tun, sonst kommt halt die Polizei, nimmt ihn mit und der Gutmensch der er ist, geht dann halt auch mit.


      Habe mir jetzt am Feiertag mit nem Kollegen "The Haunting of Hill House" durchgebinged.

      Ich kann nicht anders, als mich den großen Lob und auch der Kritik anzuschließen. Gerade die Folgen 5 und 6 waren der Hammer. Sogar in Gesellschaft und einem hellem Raum war ich da ständig angespannt.
      Das Ende joa, war schon etwas unbefriedigend. Der Haus und seine Geschichte wurden mir gefühlt nicht gut genug erzählt um zu wissen wer die Geister sind und warum ein paar nicht so nett sind. Denn es gibt auch nette Geister im Haus, zumindest welche die nichts machen und nur da sind.

      Es wurde hier eh schon so ziemlich alles gesagt und bin da auch der selben Meinung. Großartige Serie wieder, aber am besten schaut man nur bis Folge 9 und denkt sich sein eigenes Ende für sich selbst.
      Kenyan, die Kenkatze
    • Ammi schrieb:

      Ich glaube, der neueste hotte shit ist chilling Adventures of Sabrina :wink: die ersten 2 Folgen waren schonmal richtig gut, aber ist auch von den Machern von Riverdale, dann kann es fast nur gut werden :love:
      Irg. wie kann ich mit dem Trailer nichts anfangen. Die damalige Sabrina total verhext Serie war ja eher ne Sitcom. Der Trailer sieht aus wie ne Mischung aus Teeniedrama, Horror, Comedy und auch so gezwungen SJW-political. Wirkt so als ob die Show selber nicht so weiß, in welche Richtung sie gehen will. Die Bewertungen gehen da auch recht weit auseinander. Ich beobachte das Ganze glaub ich noch bissl von außerhalb :D:

      Adler fliegen vielleicht hoch, aber Wiesel werden nicht in Düsentriebwerke eingesogen!
    • In Sabrina habe ich inzwischen auch reingeschaut und muss sagen, dass ich ein eher spezielles Problem mit der Serie habe. Bisher habe ich bei derlei Vorwürfen ja immer die Augen gerollt bzw. auch dagegen argumentiert, aber hier überkommt mich zum ersten Mal selbst das Gefühl, dass man schon etwas krampfhaft auf "Diversity macht". Ihre ganzen Freundinnen gehören Minderheiten an um an ihnen aktiv entsprechende Thematiken abzuspielen (Black Power/Black Lives Matter, Mobbing Homosexueller etc.), sie gründen dann auch noch einen Frauenklub für derlei Leute, wo sich weitere Minderheiten sammeln, samt Wicca-Thematik (die in meiner Wahrnehmung ja mit dem ganzen geheime, mysteriöse Kräfte der Frau angehaucht ist); an der Schule kämpfen sie gegen den bösen konservativen, weißen, heterosexuellen Direktor; ihr Cousin ist schwarz... und schwul; an Harvey handelt man überkommene Männlichkeitsbilder ab, Kraft vs. Kreativität; und im Hexenreich scheint mir auch mitzuschwingen, dass Hexen eigentlich mächtiger wären als Warlocks und ihre Macht durch Regeln etc. unterdrückt wird (mal ganz abgesehen von der grundsätzlichen Thematik sich nicht einem höheren Wesen/Mann zu fügen, sondern eigenständig zu bleiben). Ehrlich gesagt ist das für mich hier schlicht schon etwas too much in dieser Konzentration und eigentlich finde es auch irgendwie schon lächerlich. Als die Homosexualität ihres Cousins klargestellt wurde war mein Gedanke nur noch "Was auch sonst... musste ja so sein..". Wie gesagt, ist für mich eine Premiere, dass mir das mal so (negativ) auffällt und mir die Lust am Weiterschauen nimmt (wobei ich die Serie bisher allgemein jetzt nicht übermäßig gut finde, wenn es auch mal ein erfrischender neuer Ansatz ist für die Marke).
    • Apostle
      Nach dem sehr guten Haunting of Hill House beweist Netflix mit Apostle, dass man auch sehr miesen Horror produzieren kann :wink: Der Film ist in meinen Augen ziemlicher Schrott, schon allein weil der Hauptdarsteller gefühlt einen einzigen Gesichtsausdruck hat. Da will er unerkannt eine Sekten auf einer einsamen Insel infiltrieren um seine entführte Schwester zu retten und dann rennt er die ganze Zeit mit einem Gesichtsausdruck herum als wolle er sofort jeden der ihn begegnet abstechen. So ein Typ wäre normalerweise schon am Landungssteg sofort einkassiert worden. Horrormäßig werden einem sowohl Fantasymonster- als auch Folter-Horror geboten aber das ist halt alles mehr grauslich als gruselig. Ich musste mich am Schluss eher zwingen ihn überhaupt zu Ende zu schauen. Es ist mir unverständlich, wie der Film auf Imdb doch noch auf 6,4 kommt.
    • Zur Erinnerung: Morgen kommt Narcos Maxiko raus ;)

      Bin mal gespannt wie das so wird mit dem neuen Cast wird, so ohne Pedro Pascal.

      Adler fliegen vielleicht hoch, aber Wiesel werden nicht in Düsentriebwerke eingesogen!
    • kafka am strand schrieb:

      Gehdehweh schrieb:

      Zur Erinnerung: Morgen kommt Narcos Maxiko raus ;)

      Bin mal gespannt wie das so wird mit dem neuen Cast wird, so ohne Pedro Pascal.
      Bin gespannt. Müsste brutaler werden, aber zugleich besteht das Problem, dass kein mexikanischer Narco über das gleiche Charisma verfügt wie Pablo.
      Das Cali Kartell hatte ja auch nicht das Charisma von Pablo, trotzdem war die Staffel ja recht gut.

      Adler fliegen vielleicht hoch, aber Wiesel werden nicht in Düsentriebwerke eingesogen!
    • The Sinner S2
      Kommt nicht an S1 ran, wobei ich da teilweise auch nicht der allergrößte Fan war. Aber Bill Pullman als Ermittler hat was, leider kam seine Story bzw. seine Probleme etwas für mich zu kurz dieses Mal. Hätte mir da gerne mehr gewünscht und das Kind in der Hauptrolle... Naja...aber kann man schon gucken, die ersten 3 Folgen fand ich nicht so. Dann wurde es aber immer spannender bis zum Finale hin.
    • Schaue gerade "You" auf die Empfehlung von ein paar Leuten aus Social Media. Bin jetzt bei Folge 3 oder 4 und es ist wirklich super spannend. Es geht um Stalking und wird aus der Sicht des Stalkers gezeigt. Die Charaktere wirken auf mich sehr authentisch, ich mag sowieso Serien/Bücher aus der Sicht des "Bösen". Solltet ihr mal reinschauen, habe auch noch nichts schlechtes von anderen gehört. Erinnert mich an Gone Girl oder Pretty Little Liars.
    • Heute kam die interaktive Folge "Bandersnatch" von Black Mirror raus. Und gleich mal angesehen und nicht enttäuscht worden. Das Prinzip ist nun nicht superneu, hat aber trotzdem Spaß gemacht, da selbst auch mitzumachen und gab es auch ein paar sehr coole Ideen...va. diese selbstreferenziellen Geschichten. Kann man also viel Zeit verbringen damit und alleine deswegen hat es sich schon für Netflix und für die Zuschauer gelohnt.

      Dann habe ich über die Weihnachtsfeiertage noch die drei Staffeln von "The Fall" gesehen. Die erste Staffel war noch recht ansehnlich, gerade Gilian Anderson (Akte X) ist noch top in Form und war auch hier eine gute Besetzung. Die würde mich gerne in anderen Rollen wünschen, den Killer fand ich nicht sooo gut. S2 und S3 waren dann leider nur noch ein fades Beiwerk, um es abzuschließen - wie so oft.
    • Die Bandersnatch Episode war echt ganz interessant. Hab einige Enden ausprobiert, viele haben sich geähnelt, andere waren schon ein bissl weird ^^

      Interessant fand ich ja
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      Die Handlungsstränge wo er nach einem Zeichen fragt, wer ihn kontrolliert. Vor allem einem Jugendlichen aus den 80ern Netflix zu erklären ist gar nicht so einfach. Wo seine Therapeutin dann nach Action fragt, dachte ist erstmal er würde sie direkt auf dem Tisch flachlegen lol.
      Mein erstes richtiges Ende war das, wo er dann aufeinmal am Drehset steht und gar nicht checkt was los ist. Am besten fand ich aber das, wo er seinen Vater zerstückelt und das Spiel 5/5 Sternen bekommt.

      Adler fliegen vielleicht hoch, aber Wiesel werden nicht in Düsentriebwerke eingesogen!
    • Bandersnatch war ganz cool. Wer aber viel zu viele Spiele spielt, der kennt das Prinzip von Branching Story ja zu gut. Hab da dennoch so 2,5 Stunden reingeschaut und ich glaube einige Enden gesehen, aber so keines bei dem ich sagen konnte, das fühlt sich richtig an. Da war ich schon an nem Punkt wo ich einfach abschalten konnte, aber dann kam noch ein Ende, indem ich einen Abschluss sah.

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      Das "beste" Ende ist denke ich schon, das wo er die Medikamente nimmt, er zwar seine Fantasie usw. dadurch verliert, aber es stirbt keiner. Mit der Zeit lernt er damit umzugehen und kann nur daraus lernen. Das Netlix Ende hatte ich, was schon sehr cool war. Ein Ende wo das Spiel nicht erschien und die Tochter von Colin es in der heutigen Zeit beenden möchte und wir erneut sie kontrollieren. Aber das für mich selbst abschließende Ende war, wo er gedanklich in die Zeit zurückreist, sich den Teddy holt und mit seiner Mutter zum Bahnhof geht, dort in den Zug einsteigt und mit ihr stirbt. Worauf er bei seiner Psychiaterin körperlich zusammenbricht und stirbt. Für mich hatte das was befreiendes, sich von der Schuld lossprechen zu können, der Grund für den Tod der eigenen Mutter zu sein. Danach kommen Credits und er hört sich dann eine seltsame Kassette an die Töne wie aus einem 56k Modem rausdrückt an, keine Ahnung was das soll. Da hat auch Netflix selbst mich ins Menü geworfen anstatt wie sonst eine Entscheidung neu treffen zu lassen.
      Kenyan, die Kenkatze
    • @Bandersnatch
      Wie ich hier im Thread gerade sehe habe ich entgegen meiner Erwartungen offensichtlich nicht alle Enden-Variationen erwischt. Favorit der von mir gesehenen war jedenfalls
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      das hier auch von kenyan schon angeführte Ende, wo er quasi seine Vergangenheit manipuliert, mit der Mutter in den Zug steigt und dann in der Gegenwart tot zusammenbricht. Das fand ich irgendwie originell und diese Art Selbstmord war für mich auch ein passender Abschluss für ihn, da er mir schon ziemlich wie eine gequälte Seele vorkam.
    • Gibt glaub ich 12 verschiedene Enden + noch einige versteckte, die erst auftauchen wenn man gewisse Enden mehrmals hintereinander durchspielt.

      Adler fliegen vielleicht hoch, aber Wiesel werden nicht in Düsentriebwerke eingesogen!
    • ich schaue das ganze jetzt seit fast 3h, aber ich glaube, ich mache nicht mehr weiter, bis ich alles gesehen habe. Hatte auch eben das von euch erwähnte Ende
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      , in dem er mit in den Zug steigt und auch stirbt. Allerdings fand ich auch den oben schon erwähnten Part spitze, wo man ihm ein Zeichen geben soll und dann "Netflix" auswählen kann, meine Freundin und ich hatten das vor ein paar Tagen, wir haben so gelacht :D: aber ist auch wirklich abstrus, wie soll man jemandem vor über 30 Jahren erklären, dass man künftig tonnenweise Shit im Internet sehen kann, wenn es da noch nicht mal Internet gab? Als ich 12 oder 13 war, hätte ich mir auch niemals vorstellen können, dass ich mal außerhalb der Wohnung ins Internet gehen kann oder mit meinem Handy gute Fotos machen kann und das ist im Vergleich ja natürlich nicht mal so ein riesiger Sprung
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