Dororo

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    • Dororo
      Dororo, a young orphan thief, falls into the company of Hyakkimaru, a powerful demon-hunting Rounin. Before Hyakkimaru's birth his father, a greedy feudal lord, made a pact with 40 demons and let them each take a piece of his unborn son's body, in return for granting him great power. Hyakkimaru was born without arms, legs, eyes, ears a nose or mouth, a barely human creature, and his father had him thrown in the river. He was rescued and raised by Dr. Honma, who made him artificial limbs and helped him learn to fight the demons - each time he defeats one he reclaims one piece of his body. Now he and Dororo travel together through the war-torn countryside.
      (Source: ANN)

      Source: Manga
      Original Creator: Osamu Tezuka
      Start:
      07. Januar
      Episoden: 24 Episoden

      Director: Kazuhiro Furuhashi
      Studios: MAPPA, Tezuka Productions
      Trailer: PV 3



      Auf diesen Anime bin ich in der kommen Wintersaison sehr gespannt, auch wenn ich hier noch aktuell etwas skeptisch bleibe. Denn 2017 gab es eine vergleichbare Konstellation bzw. eine ähnlich hohe Erwartunshaltung von mir bei einem Werk von Tezuka namens Atom: The Beginning. Den fand ich leider nach ein paar Episoden relativ belanglos, hier bei Dororo erhoffe ich mir dann schon ein wenig mehr Action. MAPPA könnte sich da aber als passendes Studio für solch ein historisches Setting und so einen genreprägenden Titel erweisen...die Story soll durchaus interessant sein und es scheinen die richtigen Leute beteiligt zu sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1-mal editiert, zuletzt von Lebbo ()

    • Es ist weird, wenn Leute schon hier gepostet haben, aber vergessen haben, dass der Thread existiert - und dann im allgemeinen Season-Thread die Meinung zu Episode 1 abgeben. :D

      Also ich kenn mich mit Tezuka nicht so aus. Soweit ich gesehen hab ist der ja für vielen uralten Kram verantwortlich - und das Zeug wirkt auf mich meist eher uninteressant und mehr nach "purem" Shounen. Die Atom-Serie, die Lebbo nicht so gefiel, mocht ich aber.


      Hier mal in Episode 01 reingeguckt - weil MAPPA (und gucke auch mit Freude weiter):

      Opening gefällt mir nicht so. Entweder härter und so extremer Death Metal wie sie schon bei Shingeki no Bahamut hatten. Oder melodisch ruhig. Nich so mittendrin und mit modernen englischen Wörtern - wäre mir lieber gewesen. Die Optik von den Jungs ... ist halt jung. Na ja ist halt Shounen. Wobei der junge Boy und die Interaktion mit den Räubern mir noch gefallen hatten.

      Der andere der (noch) nicht spricht sagt mir weniger zu. Auch fand ich das bissl "eklig" als Baby ohne Augen, etc. Von der Plotbeschreibung beim Manga und alter Serie (der Manga hat wohl nich viele Kapitel ... irgendwer meinte aber der wär gecancelt worden, nich abgeschlossen) sollen wohl durch Besiegen der Dämonen (im Original sollen es wohl 48 sein, hier nur 12) die Körperteile zurückkehren oder so. Und 2-cour möglicherweise ... irgendwer meinte dass irgendein Director oder Episode Director an Episode 15 mal gearbeitet hätte laut nem Tweet oder irgendwas.

      Ich bin mal gespannt was man da rausholen kann und ob mir der andere Boy mit den fehlenden Körperteilen besser gefällt. Vermutlich wird ja das Land wieder unfruchtbar, etc. wenn die Dämonen die da halfen besieg werden - vielleicht noch Konflikt mit dem Vater dadurch.

      Innerhalb der Episode war die Inszenierung sonst wieder gut. Ich acht bei MAPPA ja auch gern auf den Sound. Aber hat halt auch mit dem Setting gleich nen Vorteil. Regen klingt einfach cool. Schön gemacht wenn da der eine draußen im Regen ist (REgen laut) dann in den Tempel geht, Tür offen (Regen noch leise hörbar). Dann Tür zu (Regen ist weg).

      Die Monster an sich bisher eher langweilig. Aber der Fight war doch schon nett. Bissl Rumgehüpfe und flott. Und nicht zu lang - relativ schnell vorbei. Hätt es aber cooler, wenn die Banditen überlebt hätten und man sich noch irgendwie zusammengetan hätte und ne größere Gruppe gehabt hätte. So uncool war der fette Anführer nich. Andere hätten wahrsheinlich direkt dem Boy den Kopf zerschmettert und er hätt ihn ja noch (wenn keine weiteren Provokationen gekommen wärn) nach bissl Verprügeln liegen gelassen.
    • Nette erste Episode. Mappa wirkt auf jeden Fall sehr bemüht, wenn man sich die Kampfszenen anguckt. Auch das OP ist ein optisches Highlight in der Wintersaison. Die Seiyuus sind mir auch aufgefallen, ist alles dabei und passen gut. Storymäßig muss man noch abwarten, erinnert ein wenig an Gladiator...2-cour wird es wohl werden, aktuell sehe ich zwar ein paar Konflikte aber noch fehlt mir so ein wenig das übergeordnete Setting und die Rolle des MC. Der Kleine wirkt auch mehr als "Stimme" des MC und auf ein Monster-of-the-day inklusiv Rettungsaktion (die mich nicht überzeugt haben, va. Sleimok nicht) kann man am Anfang zurückgreifen, aber Begegnungen mit dem Vater, mit dem jüngeren Bruder und dann auch andere Samurai müssen glänzen...und beim MC scheint sich ja schon in Epi 1 etwas zu verändern..klar, bleibe ich dran.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1-mal editiert, zuletzt von Lebbo ()

    • 1-2

      Interessanter MC und ganz gute Animation. Nur leider ist da logischerweise charakterlich nich viel los bis auf das Kind eben. Und der nervt zumindest ein klein wenig. Solang sich das nich in den nächsten Folgen noch steigert, wird mir das wohl zu öde werden.

      The wind is howling.
    • Das Zusammenspiel zwischen Dorororo und Hyakkimaru passt. Ich finde dieses "zurückholen" seiner Menschlichkeit ein sehr interessantes Thema. Er wird sich also immer mehr entwickeln, zu einem Menschen entwickeln, mit all den Sinnen, Fähigkeiten und Empfindungen wie Schmerz usw. Auch die Sache mit dem Vater hat Potenzial, aber die Dämonen finde ich nicht so prickelnd. Auch das demon of the day - Prinzip könnte etwas monton werden...außer man verbindet das a la Natsume mit einer guten Backgroundstory (nicht wie in dieser Epi, das war eher fail bzw. zu wenig Zeit und die Dämonen wirken ja rein böse bisher...leider), mit einer sehr eigenen Atmosphäre inklusive alter Klänge/Instrumente oder grandiosen Kampfsequenzen. War bisher noch kaum was davon zu sehen, von daher leidet der Schauwert etwas...muss man mal abwarten, wie sich das entwickelt.
    • Episode 3:

      Die Handlung ist nich wirklich packend. Allerdings war die Episode auch mehr dazu da, den Background zu erweitern. War geschickt gemacht, hierzu den Arzt heranzuziehen - der dann auch mit Background bekam - um damit dem Jungen die Hintergründe zu Hyakkimaru zu erläutern.

      Momentan aber mehr so "wird geguckt, weil MAPPA" (+ weil er nich zu schlecht ist). Wirklich gut gefallen tut auch (noch) nix. Kann noch kommen. Der Vater und sein anderer Sohn sind ja auch recht lebhaft und aktiv, wie gezeigt wurde.
    • Episode 3
      Während mir die zweite Folge zu sehr in Richtung "Monster des Tages" ging, hat mir die dritte wieder gefallen. Die gute Inszenierung hat einen großen Teil dazu beigetragen. Außerdem hat Mappa geschickt die Hintergründe verknüpft, obwohl sich die Episode um den Arzt dreht, handelt sie ja genauso von Hyakkimarus Aufwachsem.
    • Episode 3
      Ich stimme Horst zu. Ein wenig World-Building, wie denn alles funktioniert (und wie Hyakkimaru aufgewachsen ist), ist schon wichtig. Ich frage mich aber, wie der alte Mann dem kleinen Jungen alles erzählen konnte :grin:
    • Eine coole Episode. Nicht nur, dass wir etwas von Hyakkimarus Vergangenheit gesehen haben, auch die Hintergrundgeschichte zu dem Doktor war doch mal echt nice. Oft wünsche ich mir solche Charaktere, die einen Wandel vollzogen haben und schon etwas erlebt haben. Aber welche Rolle hatte er denn auf dem Schlachtfeld? Es war Krieg und er hat die verbliebenen Gegner ans Kreuz genagelt? Hatte das nen religiösen Background? Buddhismus vs. Christen? Bin da leider null drin im Thema bzw. konnte das nicht einordnen in der Episode.

      Ansonsten ist mir dieses Mal das OP etwas aufgefallen. Dieser bescheuerte Text...Party is over. ^^" Und man sieht den Bruder auch im OP...da kommt noch Stoff.
      Ich muss auch mal gucken, wie viel davon nun anime-only ist. Denn die Vorlage scheint doch kürzer zu sein und wenn wir hier 2-cour haben...

      Die Serie hätte so viel Potenzial...schon das Thema dieser "Menschwerdung" mit den wiederkehrenden Körperteilen, Sinnen und Emotionen plus die Sinnfrage könnte etliche Episoden füllen. Hoffentlich nutzt die Serie das...

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    • Episode 4
      Diesmal fand ich die Geschichte ziemlich uninteressant bzw. wurde sie uninteressant erzählt. Mir kam es fast so vor, als ob eher die Nebenfiguren als die Hauptfiguren im Mittelpunkt standen, dieses Konzept passt nicht zu Dororo. Auch mir wäre es lieber, wenn sich der Anime um Hyakkimarus Menschwerdung drehen würde.
    • Fands recht nett gemacht. War auch wieder regnerisches Wetter. Nur am Ende schwächelte es ein klein bissl - als man einfach so plötzlich zum Vater rüberblendete und nich zeigte sie wie die beiden Jungs mit der Situation umgingen die sich da am Ende bot. (Vermutlich sind sie einfach weggegangen und weitergezogen, aber das hätte man ruhig kurz zeigen können.)

      Ansonsten schön dass Hyakkimaru mal sein Gehör hat. Hoffentlich kommt bald auch mal die Stimme. (Ich fürchte da wird man sich Zeit lassen ...)
      Episodisch war die Story hier auch ganz okay weil der Bruder der einen vom Chardesign recht gut war und auch vom Voice Actor. Ansonsten warn die Hintergründe natürlich eher Standardkost. Aber das wird man vermutlich weiterhin erwarten können, wenn es eben darum geht, dass Hyakkimaru seine Körperteile zurückkriegt und jede Epi ein Monster besiegt und drumrum halt Background für epidosiche Chars ist, damit man nich zu schnell durchrast. (Das ging sicher nämlich auch komprimiert in 90-120 Minuten in nem Movie.)
    • Dass der Bruder, der vor 5 Jahren in den Krieg zog, nun direkt vor der eigenen Schwester lag...das vergesse ich mal ganz schnell wieder. Ansonsten fand ich die Atmosphäre in dieser Folge recht nett.
      Aber was ich mich frage...wird Hyakkimaru nun stärker oder schwächer, je menschlicher wird? Er kann nun hören, das scheint ein Vorteil zu sein...aber beeinflusst ihn das nicht noch mehr in seinem Kampfstil? Auch der Fuß und dir Verwundbarkeit...äußerlich und hoffentlich auch bald innerlich sind doch klare Nachteile?
      Am besten fand ich aber, dass man nicht unbedingt einen Dämon in der Form eines "Monsters" zeigen muss, damit der MC noch mehr zum Menschen wird...

      Und wieder...wie bescheuert ist der Text vom Opening??

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    • Man hat den Job des Mädchens erahnen können und es wurde echt dark in der Folge. Ich hab mich gefragt, was sie im Fluss gewaschen hatte, jetzt ist es wohl klar, dass es auch ein früher Hinweis war. Hart, aber so waren die Zeiten wohl.

      Lebbos Kommentar passt zu der Folge. Es wirkt wohl mehr Nachteilig mehr verletzbar Körperteile zu haben. Interessant war der Kommentar des Priesterseminar, dass man auf ihn aufpassen sollte. Wird Hyakkimaru böse oder sie ist das mit den roten Flecken gemeint?
    • Mit dem Waschen am Fluss ... da konnt ich nix interpretiern. Aber da sie nachts arbeitete und in entsprechendem Alter war und da wohl noch Medizin besorgen konnte ... war klar, dass die denen nich nur ausschenkt und Bedienung a la Gasthaus spielt. Vor allem dass sie sich die Kleidung zu hielt war so ein Hinweis fand ich. Als sie da zurückkehrte.

      Ansonsten war die Epi da schon recht gut. Eben weil darker - und weil man auch den Vater sah und dass das Land wieder Probleme kriegt, jetzt wo die Dämonen besiegt werden, die da wohl ihren "Segen" gaben. Stimme kommt wohl auch jetzt.

      Der Mönch/Priester - fand ich bisher noch ein recht cooler Char. Freute mich auch, dass der wieder mit dabei war.
    • Episode #05

      Ja, die Hinweise auf Mios Arbeit waren von Anfang an da. Beim Fluss habe ich noch nichts erahnt, aber als es hieß, sie würde nachts arbeiten, schwante es mir schon. Als es danach sogar konkret hieß, dass sie beim Feldlager von Soldaten wäre … naja, was macht eine Frau in einem solchen Setting schon in einem Lager voller männlicher Soldaten … Die Japaner sind ohnehin besonders berüchtigt dafür, nicht wahr? =3

      Hyakkimaru macht auf jeden Fall ganz doll doki doki, wenn die Mio bei ihm ist und singt.
    • Neu

      Gefällt mir enorm gut. Deshalb überrascht es mich etwas, dass hier verhältnismäßig viel kritisiert wird (sofern bei den paar Kommentaren überhaupt von „viel“ die Rede sein kann), aber gut, so ist das halt manchmal.

      Die Story hat was von Pinocchio, natürlich nur ganz entfernt und düsterer, japanischer sowie weniger moralisch. Vielleicht ist es schon fast ein bisschen zu bedrückend, aber ich mag das eigentlich. Der kleine Dororo kommt zwar ein wenig nervig daher, bildet mit seiner positiven, kämpferischen Art aber einen Gegenpol zu der ganzen Trübheit.

      Am interessantesten ist natürlich Hyakkimarus Menschwerdung bzw. Vervollständigung. Je weiter sie voranschreitet, desto schwieriger wird es für ihn. Vorher hat er ja weistestgehend instinktiv reagiert, beinahe roboterhaft. Trotz seiner Behinderungen schien er wenig Probleme gehabt zu haben. Es macht beinahe den Eindruck, als würden sich in dieser finsteren Welt nur diejenigen gut durchschlagen können, die nichts sehen, hören und fühlen. Nun wird er zum einen physisch angreifbarer, da er immer mehr seinen eigenen Körper einsetzt anstatt Prothesen. Hinzu kommen Schmerzempfindungen und Sinne, die sowohl helfen als auch ablenken können. Zum anderen wird er auch durch seine Emotionen verletzlicher. Man hat in der aktuellen Episode ja gesehen, dass es nicht nur die körperlichen Verletzungen sind, die ihn schwächen. Nachvollziehbar, dass ihn die Fähigkeit zu hören so aus der Bahn wirft. Sicherlich wird er sich in den nächsten Folgen auch immer mehr des ganzen Elends um ihn herum gewahr.

      Air schrieb:

      Interessant war der Kommentar des Priesterseminar, dass man auf ihn aufpassen sollte. Wird Hyakkimaru böse oder sie ist das mit den roten Flecken gemeint?
      Wahrscheinlich schon. Und eigentlich ist das ja auch nur folgerichtig. Negative Gefühle gehören auch zum Menschsein. Bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt.

      Eliholz schrieb:

      Als es danach sogar konkret hieß, dass sie beim Feldlager von Soldaten wäre … naja, was macht eine Frau in einem solchen Setting schon in einem Lager voller männlicher Soldaten …
      Genau das dachte ich auch, aber dann fiel mir wieder ein, dass solche Dinge in Animes gerne beschönigender dargestellt werden, als sie in Wirklichkeit ablaufen würden. Dass es vorher so aussah, als hätte sie sich im Fluss untenrum gewaschen, war mir zwar aufgefallen, aber die Szene hatte ich in dem Moment schon wieder ausgeblendet. Insofern hat es mich trotz aller Andeutungen überrascht. Hut ab, dass die Situation des Mädchens so schonungslos und realistisch dargestellt wird. Ihr Gesang bekommt durch die letzte Szene etwas Zwiespältiges. Er hat zwar eine positive Wirkung auf Hyakkimaru, sie selbst beruhigt sich aber auch damit, während sie ihre Arbeit erträgt. Wahrscheinlich singt sie deshalb den ganzen Tag und das Singen bedeutet mehr, als einfach nur ein nettes Lied auf den Lippen zu haben.
    • Neu

      Ja. Dass sie das Lied in dieser Situation singt, hat die Wirkung nochmal verstärkt, zumal sich der Song wirklich durch die ganze Folge gezogen hat und man zunächst nur positive Dinge damit in Verbindung brachte. Erst bevor sie in ihre letzte Nacht zieht und Hyakkimaru noch einmal das Lied hören wollte, hat man irgendwie gemerkt, dass mehr hinter der Melodie steckt, weil sie auf eine unnatürlich wirkende Weise zögerte.

      Inasu schrieb:

      Deshalb überrascht es mich etwas, dass hier verhältnismäßig viel kritisiert wird
      Ging mir auch so, als ich die Serie am Freitag nachgeholt habe und dann den Thread hier las. :D An diese Monster-of-the-Day-Vergleiche habe ich beim Schauen nicht ein einziges Mal vorher gedacht. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt die Informationen um das Worldbuilding und sonstige Details in mich aufzunehmen. Die Monster waren für mich fast völlige Nebensache.
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