Unterhaltungsthread über Alltag + Leben/Aktuelle Infos/Kurioses in und um Japan

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    • Momentan hält uns Amerika in Atem, doch im kommenden Jahr findet die Wahl in Japan statt.
      Jetzt wird es sicherlich nicht so bei uns einschlagen wie die Wahl des US-Präsidenten, die meiner Meinung nach in manchen Jahren das deutsche Volk mehr in Atem hält als dir eigene Wahl. Doch sicherlich gibt es viele Interessante Eigenheiten und ein Wahlsystem, sowie dessen Parteien ist auch immer ein Spiegel der Bevölkerung (Wenn nicht, dann führt es zur Revolution).
      Nun ist mir persönlich nicht viel über das Wahl- und Parteiensystem bekannt. Es gibt nur 2 große Fraktionen, die sich wie gewohnt gegenüberstehen und die mangelnde Pressefreiheit sorgt vielleicht für interessante Darstellungen.
      In den vorigen Posts sieht man das es für den Naturschutz durchaus Anstrengungen gibt, aber die Haltung zur Erderwärmung und der Umgangmit Fukushima sind mir nicht bekannt. Auch für andere immer aktuelle Themen, wie Bildung, Arbeitslosigkeit, Steuern, Emanzipation, Gleichberechtigung und so weiter fehlt mir an vielen Stellen das nötige Vorwissen.

      In den nächsten Tagen will ich mal sehen was Wikipedia da für mich tun kann, aber ein/e Jede/r ist herzlich eingeladen an einem Abgleich mit dem deutschen Wahlsystem, Parteiprogramm und Wahlkampf mitzuwirken.
    • Der Wahlkampf ist das schlimmste. Du läufst als nichtsahnender Touri die Straße lang und auf einmal geht neben dir Wahlwerbung aus dem Megaphon eines vorbeifahrenden Autos los, die dir den Express Hörsturz näher bringt als jeden Kandidaten. Das passiert dir dann ungefähr 20mal am Tag.
      Ansonsten hab ich noch Wahlplakate gesehen, die so aussahen, als würden dort Fotos von allen in dem Wahlkreis zur Wahl stehenden Kandidaten abgedruckt.
    • Ich dachte immer das die moderne Form davon Erholungs- Kurbäder und Spa's sind. Klar handelt es sich dabei nicht mehr um Badehäuser im eigentlichen Sinne. Aber rein aus kulturellen Aspekten habe ich erwartet, dass es einen fließenden Übergang mit diesen Einrichtungen geben wird. Auch Schwimmbäder könnten an der Stelle zusätzliche Funktionalitäten bieten. Derlei Gebäude bräuchten also nur zusätzliche Anreize oder Verbindungen.

      Entscheidend wäre an der Stelle, dass das Ambiente bewahrt bleibt.

      Wann Badehäuser in unserem Raum verschwunden sind, lässt sich gar nicht so genau sagen:
      de.wikipedia.org/wiki/Badehausde.wikipedia.org/wiki/Badehaus
      Aber ab dem 19en Jhd gab es wohl nur noch wenige. Zum 20en Jhd kam, mit dem Aufkommen der Arbeiterklasse, noch einmal eine (kleine?) Renassaince. Man kann auch noch welche bei uns besuchen. Wer noch eines im klassischen Sinne findet, darf gerne bescheid sagen.


      Die bekannteste noch öffentlich wahrgenommene gemeinschaftliche Badekultur bei uns, im klassischen Sinne, ist vermutlich verbunden mit der Sauna. Da habe ich jetzt aber nich weiter nachgesehen.
    • Öffentliche Bäder erfüllten eigentlich schon immer dieselben Bedürfnisse, also seit der Antike jedenfalls. Neben der Körperpflege auch solche nach Erholung/Entspannung, sportlicher Betätigung und Sozialisation. Von daher finden durchaus fließende Übergänge statt, bzw. lassen sich einzelne Einrichtungen wirklich schwer abtrennen. Selbst in den Volksbädern im Reich wurden neben Duschen für eine bessere Hygiene auch Dampf/Schwitzbäder angeboten, oder eben heiße Bäder in den jap. Badeanstalten, obwohl ein Kübel frisches Wasser genügen könnte. Bloß der Aspekt der Körperpflege ist in Zeiten von heimischen Bädern eben stark in den Hintergrund gerückt.

      In Deutschland herrscht übrigens eine extrem starke Badekultur, persönlich würde ich sogar behaupten, dass es eine der ausgeprägtesten überhaupt ist. Es existieren allein rund 13.000 öffentlich geführte Bäder (Schwimm, Frei). und bestimmt noch einmal so viele privat geführte (Thermen, Spaßanlagen). Dazu wird in jedes Loch und jeden Bach mit etwas Wasser gesprungen. Aber wie das so ist mit dem biodeutschen Michel, lieber peitscht man sich selbst aus, als auf seine Kultur stolz zu sein, um sie doch wieder klein und unbedeutend zu reden. Ein Selbstverständnis dafür wie bei den Japanern oder Isländern wird hierzulande nie dafür aufkommen.
    • Das ist wirklich ein (passendes) Klischee. Wenn man auf dieses Thema kommt und welche aus anderen Ländern fragt, wird FKK sehr schnell mit Deutschland identifiziert.

      Zur Thematik Sommerurlaub ist das bestimmt noch vor Bier und Lederhosen.
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