Zuletzt gespieltes Videospiel

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    • Monster Hunter: World


      Erster reiner Release für eine stationäre Konsole seit Monster Hunter Tri, ohne Vorkenntnisse spielbar

      Ich wunderte mich zunächst über den Titel und dachte, es würde eine Menge, was Monster Hunter ausmacht, über den Haufen werfen. Ich dachte, es wird sich eher an gängige Open-World-Erfahrungen anlehnen, aber im Grunde ist es nicht anders als zuvor auch; es gibt nur keine Ladezeiten mehr zwischen den einzelnen Gebietsabschnitten. Ich kann hier an meiner Stelle aber nur für Monster Hunter Tri sprechen, das das einzige MH ist, das ich gespielt habe (neben Monster Hunter Stories, aber das ist ein Spin-Off).

      Plot: 7/10

      • Es geht mehr um die Welt als solches anstelle der Charaktere. Sämtliche handelnde Figuren haben nicht einmal Namen, sondern nur Tätigkeitsbezeichnungen wie „Wildexpertin“
      • Erinnert ein wenig an Xenoblade Chronicles X mit der „Natur als Hauptdarsteller“
      • Könnte umfangreicher sein

      Gamedesign: 10/10

      • Verschiedene Kampfstile durch eine große Anzahl an Waffen
      • Intuitives Kämpfen: Waffenschwere gut erkennbar, Durchschlagskraft macht sich bei Monstern bemerkbar
      • Viele interessante Kampftaktiken durch Gegenstände oder cleveres Ausnutzen der Umgebung
      • Hohe Ausrüstungvielfalt mit zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten
      • Es ist sehr einfach eine Gruppe zum Spielen online zu finden und mit Freunden ist es auch kein Problem
      • Viele spannende Bosskämpfe; wichtig für ein Spiel, das ein gewalitiger Boss-Rush-Modus ist. Lernkurve effektiv und belohnend.
      • Keine Unterwasserkämpfe :(

      Audiovisuelles: 10/10

      • Sehr schön gestaltete Spielwelt
      • Tolle Charaktermodelle und Animationen, allgemein sehr polished, wie ich es auch bei Tri und sogar MH Stories erlebt habe
      • Kraftvolle Melodien, die die harten Kämpfe unterstützen. Mein Favorit: Klick

      Lokalisation: 10/10

      • Übersetzung wirkt wie aus einem Guss (Deutsche Fassung)
      • Mir sind keine Fehler aufgefallen
      • Vertonung in zahlreichen Sprachen, u. a. Japanisch, Englisch, Deutsch und die Monster-Hunter-Sprache
      • Einheitliche Begriffsbezeichnungen

      Definitiv ein ganz heißer Kandidat für mein Spiel des Jahres. Gerade zusammen mit Freunden ein wahrer Genuss. Das Spiel kann natürlich sehr farming-lastig werden, aber das Kampfsystem ist so gut, dass das überhaupt kein Problem darstellt und die neuen Ausrüstungsteile, die man danach schmieden kann, sehen fast alle verdammt gut aus.

      Bildquelle: Aus dem Spiel ein Screenshot in der Luxusvilla meines Charakters am Teich bei Sonnenuntergang
    • @GDW: Ich hatte den 3. Teil damals bei meiner GraKa dabei und hab ihn auch nur gespielt, weil ich die Desmond Trilogie zuende spielen wollte. Auch wenn ich die Teile zwischen 3 und Origins nicht kenne, glaube ich, dass es trotzdem der schlechteste Teil der ganzen Reihe ist. Story bla, Technik schlecht, keine Städte mehr für den Parcours und das Ende für Desmond war völlig gaga und auf Möchtegern Philosophie gemacht....oder ein belangloser LSD Trip.

      Origins spiele ich gerade selber und finde es wohl mit Abstand das beste AC was ich gespielt habe. Ezio war in seiner Trilogie sicher intensiver, aber dafür brauchte es eben auch ganze drei Releases.

      Um nicht alles zu wiederholen halte ich es mal kurz. Die Story fand ich persönlich zu kurz, aber dafür mit genialen historischen Ereignissen verbunden, wie üblich. Die Welt ist einfach seit Anbeginn der Serie die beste Open World die es gibt und wenn Cyberpunk 2077 da keine Wunder bewirken kann, wird sich daran wohl lange nichts ändern. So viele NPCs auf einen Haufen, die alle irgendwie was zu tun haben und das Gefühl dichter Städte und Dörfer bewirken ist einzigartig, egal welche Fehler die Spiele sonst so hatten. Dagegen sind die TES Spiele ein Witz und auch Witcher kann nicht mithalten. Und Origins ist einfach ein Porno was das Angeht. In der Landschafte eine National Geogrphics Demo, was durch die kommenden Discoveries erweitert wird. In den Städten einfach komplett durchdacht. Es gibt Fischerein, Färber, alles Mögliche was in die Welt gehört, ist irgendwo zu finden. Das ist einfach nur großartig.

      Die Hauptquest war mir etwas zu kurz und am Ende zu belanglos, gut, aber nicht überragend wie der sonstige Eindruck in vieler Hinsicht. Denn die Nebenquests sind dafür richtig klasse, vielseitig, spaßig. Man sieht, dass sie sich an Witcher ein großes Vorbild genommen haben und das tat dem Spiel insgesamt richtig gut. Das Nebenbei in der realen Welt wurde zwar kritisiert, aber fand ich persönlich interessant. Man bekam im Laptop einiges an Hintergrund Infos, wenn man Bock auf etwas lesen hatte. Dazu schürt es wieder eine Hoffnung, dass man am Ende ein wirkliches AC in der nahen Zukunft hat. Eigentlich dachte ich, dass das ursprüngliche Spiel genauso enden wird. Erst lutschen sie Desmond aus, bis er selber in die Fußstapfen tritt mit seiner eigenen Serie, aber der Wunsch wurde zerschlagen wie ein Presslufthammer der auf ein rohes Ei trifft. (ich hasse Ubisoft immer noch dafür)

      Das Gameplay fand ich verbessert, aber eben nicht überragend. Die Potato-roll im Kampf nervte mich, da will ich lieber eine richtige. Dazu merkte man an einigen Stellen, dass die Hitboxen unsauber sind. Wenn man Dark Souls gespielt hat, wird man halt anspruchsvoll. Aber trotzdem insgesamt mehr als solide, mit vielen guten Features. Das Klettern bleibt dagegen blass wie üblich, nervig eben, dass Bayek viel zu oft auf die falschen Steine springt und wegen der Automatik beim Klettern unkontrollierte Haken schlägt. Da wünschte ich mir viel mehr von Tomb Raider, mindestens den neuen, am besten von den Alten. Auch, wenn das niemals erfüllt werden wird. Aber wie im Kampf tut es einem Spiel eben auch mal gut, wenn es etwas mehr als nur A drücken verlangt. Vielleicht nehmen sie das für das nächste mit.

      Auf jeden Fall hat es mich sehr überzeugt, dass ich mir den Seasonpass noch besorgen werde. Aber bis dahin hab ich noch einiges zu tun. Xbox Now Preise werden sicher noch sinken dafür.

    • Digimon Story: Cyber Sleuth - Hacker's Memory (PS4)

      Story:

      Weiter geht's....... die Story fängt auch wie der erste Teil an also in der gleichen Zeit, nur aus einer anderen sichtweise....
      Was ich sehr interessant finde, auch wie der Junge zum Hacker wurde, fand ich gut.... wie auch die erzählung der Geschichte....

      Auch die Charakter waren wieder klasse und hatten ihre eigene Geschichte......
      Das Ende fand ich gut, nicht perfekt liegt aber an meine persönliche meinung.... liegt nur dran hätte mir gewünscht das Erika da bleibt.......

      Gameplay:

      An den Kämpfen ist alles geblieben wie es war, was ja nicht schlecht ist...... den es läuft gut von der Hand.....
      Es gab ein paar neue arten des Kampfes und Revier Übernahmen und Dominanzkämpfen.....
      Es gibt auch einige neue Digimon und Digitationen......

      Grafik und Sound:

      Die Grafik ist auch gleich geblieben, die Aniemierten Szenen sahen auch wieder top aus.....
      Der Sound war auch wieder klasse, und passten auch immer zur situation....

      Fazit:

      Mir hat das Game wieder sehr gut gefallen, wie auch schon der Vorgänger..... ich mag ja Rundenbasierten Kämpfe.....
      Und ich mag die Charakter und Story sehr, von beiden games sehr......
      Kann ruhig noch mehr von der Reihe kommen.....


      "Ich tue nichts, was ich nicht tun muss. ... Was ich tun muss, tue ich schnell."
    • BMX schrieb:

      Ich gluab ich kauf mir bald PUBG. Hab es b3ei einem Freund gespielt. Mal sehen.
      Würde ich mich an deiner Stelle genauer informieren, ob du dir das antun willst. Chinesen verseuchen mit ihren Bots das gesamte Spiel und trotz Massenbans bekommen sie das nicht unter Kontrolle. Neben dem, dass es immer noch läuft wie ein Stück Dreck. Spiel lieber Fortnite, kostet auch nichts, wenn es dir doch nicht gefällt.
    • 2 Spiele in den letzten Wochen beendet.

      Resident Evil 7: Biohazard
      Die Frage, die ja viele beschäftigte: Ist es noch Resident Evil? Ich selber empfand es nicht wie ein typisches RE-Spiel, wobei ich z.b. Teil 3 und 6 gar nicht kenne und Teil 5 nach kurzer Zeit abgebrochen habe.
      Es fühlte sich eher wie The Evil Within in der Ego-Perspektive an. Jedoch mit besserer Atmosphäre, auf Grund der Ego-Perspektive bessere Kamera und Steuerung. Auch wenn ich jetzt bei RE7 teilweise zu viel Munition verbraucht habe, so kam es mir nie vor als würde man die Gegner absichtlich viel aushalten lassen.
      Das Setting gefiel mir, war mMn nicht zu klein wobei mir der letzte Abschnitt nicht wirklich gefiel. Mit dem nötigen Waffeneinsatz wurde es da zwar besser aber schon zu leicht.
      Dadurch, dass die Gegner fast komplett gescriptet sind, kann man sich ziemlich gut im Haus umsehen, wodurch der größte Negativpunkt folgt:
      Ich werde das Spiel nicht nochmals zocken. Alles erreicht, fast alles gefunden, Triumphesammler bin ich eh nicht. Das Spiel an sich ist zwar nicht schlecht aber mich selber reizt es einfach nicht nochmal zum zocken. 7/10

      Final Fantasy 15:
      FF13 kam schon nicht gut an, da alles einfach zu linear war, so die negativen Kommentare. Konnte ich damals nicht ganz wiedersprechen, so "quälte" man sich wirklich durch 20 Stunden schlauchartiger Regionen. Doch das Spiel wurde in meinen Augen viel besser, als die Teams zusammenfanden und hat im Endeffekt viel Spaß gemacht. So dann auch die beiden Nachfolger. Lightning ist sowieso toll! :-D
      Und auch wenn ich eigentlich jedes FF zocken will so hatte ich bei 15er nun bedenken. Diese J-RPGs sind eigentlich nicht mein Fall. N paar Tales of... gezockt sowie Star Ocean The Last Hope. Hat mir alles nicht so richtig gefallen. Und man kann Teil 15 hassen. Das fängt an mit der kaum vorhandenen Handlung. Für das bisschen sollte man dann auch noch am besten den Film gesehen haben. Ganz klarer Minuspunkt.
      Das Kampfsystem richtet sich dann eben auch an J-RPGs-Zocker und hat rein gar nichts mehr mit den guten rundenbasierten Spielen. Bei Lightning Returns war es zwar auch schon eher der Fall, man konnte sich jedoch nicht so übers Spielfeld bewegen. Das ganze Kämpfen kann daher mal ziemlich schnell und wild sein, wenn vor allem zum eigentlichen Kampf noch weitere Gegner hinzukommen, aber konnte da noch gut den Überblick behalten. Könnte jedoch andere Leute ziemlich nerven.
      Zu den Kämpfen selber muss man jedoch sagen, dass sie zu einfach sind. Bis auf den letzten Dungeon habe ich aktuell alles eigentlich erledigt, was für mich interessant ist(Chocobo-Rennen eher nicht) aber da war keine richtige Herausforderung. 2x hatte ich wirkliche Probleme im Küstenturm-Dungeon, weil ich falsch abgebogen bin und dann gleich 2x gegen Wolfi und Schlangen kämpfen musste sowie diese Blitz-Tiger-Monster bei der Monsterjagd. Ansonsten kommt man sehr leicht durch, da man eh meistens eigentlich weit über dem Level ist, der gerade wichtig wäre. Selbst die Gegner auf Lvl 100 oder höher sind ab 70-80 eigentlich kein Problem, könnte vielleicht nur mal länger dauern.

      Charaktere: Auch da wären leider die 5 Anime-Kurzfilme vorher wichtig, weil man ansonsten nicht viel von Ihnen erfährt. Dazu noch 2 (sehr tolle) Fanservice-Charaktere. War für mich ausreichend.

      Soundtrack passt soweit auch. Die Actionthemes sind sehr geil und ganz wichtig: Florence and the Machine's "Stand by me". Der Song war als Einführung in die Welt schon ganz nett. Aber es war glaub noch nie ein FF-Themesong zu passend wie dieser. Das wird zwar einem erst später mMn richtig bewusst und da das Ending voll auf Tränendrüse getrimmt ist, klappte es bei mir damit erst recht. :-D

      Negativ wäre noch anzumerken, dass es leider nur Regen oder Sonne gibt. In der Wüste kommt man vielleicht mal in einen Sandsturm aber mir fehlt z.b. der Schnee. Gut, viel mehr brauchts dann eigentlich auch nicht. xD
      Hinzu kommt eine nicht gänzlich offene Welt. Es gibt zwar Youtube-Videos, die zeigen wie man rein theoretisch alle anderen Insel noch "besuchen" kann aber da hätte ich mir mehr gewünscht. Auf Grund dessen, dass diese Inseln kaum begehbar sind, sind Kapitel 9 bis 14 zu linear und vor allem die beiden Hauptstädte nicht wirklich vorhanden. Schade.
      Nächster Kritikpunkt: Keinen wirklichen Antagonisten. Ja es gibt einen aber wo sind die ganzen Niflheimer? Ohne den Film würde man sich fragen wo jetzt eigentlich das Problem ist. Hat man irgendwie vergessen und die immer wieder kleinen Kämpfe mit diesen Robotern sind halt ziemlich lächerlich.

      Würde 8/10 geben, da das Spiel mich dennoch unterhalten und Spaß gemacht hat.
      - Göttlicher Stilwechsel -
      ...ich will die Welt brennen sehen...

    • Lost Sphear
      (PS4)

      Story:

      Die Story fand ich interessant gemacht, auch die sache mit den Erinnerungen....
      Die Charakter war auch interessant, es gab auch einige überaschaungen....

      Gameplay:

      Nun das Kampsystem fand ich ganz okay, aber ein wenig zu eintönig....
      Auch die sache mit den gebrauch von Magie fand ich nicht so gut gemacht, und die Mecha hab ich auch nicht oft benutzt.....

      Grafik und Sound:

      Die Grafik war so lalal, und der Sound okay.....

      Fazit:

      Das Game war okay, zu aller erst mal freut es mich das es Deutsche Texte bekommen hat.... wäre schön wenn es nich I am Setsuna bekommen würde.....
      Mann hätte das Kampfsystem noch mehr ausbauen sollen, es war einfach zu eintönig.....
      Auch auf der Weltkarte hätten sie mehr machen müssen, wie z.b Kämpfe oder ein paar versteckte Gebiete.....

      "Ich tue nichts, was ich nicht tun muss. ... Was ich tun muss, tue ich schnell."

    • Auf Empfehlung von einer Freundin habe ich mich mal wieder in die Welt der Visual Novels getraut und an ein paar Tagen Doki Doki Literature Club durchgespielt. Mir wurde es eigentlich empfohlen, weil es irgendwie gruselig und creepy sein sollte und ich muss gestehen, dass es schon einen seltsamen Nachgeschmack hinterlässt. Dabei fängt es eigentlich ganz harmlos an, man tritt diesem Literaturclub bei, der nur aus cuten Mädels besteht und macht sich halt ganz normal dran, eine von denen... ich will ja sagen ins Bett zu kriegen, aber es bleibt dann doch erstmal auf einer unschuldigen, romantischen Ebene. Dieser Teil war für mich gefühlt ewig lang und ich hatte eigentlich nur darauf gewartet, dass endlich mal was anderes passiert, als Gedichte schreiben und Romeo spielen und als es dann endlich so weit war, war es dann doch anders als erwartet.

      Spoiler anzeigen
      Der Tod von Sayori war tatsächlich ziemlich unangenehm. Ich habe nicht viele VNs gespielt, aber normalerweise hat man nicht so sehr das Gefühl, dass die Handlungen auch negative Konsequenzen haben könnten (es sei denn man spielt gerade zufällig School Days) und irgendwie habe ich mich schuldig gefühlt. Das war schon ziemlich creepy an sich, aber dass man dann nicht neu laden konnte und von vorne starten musste, machte das ganze dann noch mal auf einer Meta-Ebene unangenehmer. Ab da war es dann ein Shitstorm und die Charaktere wurden in ihren negativen Eigenschaften immer extremer. Ich hatte mich leider für Yuri entschieden, weil mir Natsuki einfach zu sehr aussieht wie ein Kind, und das war schon echt ein Psychotrip. Ohne zu viel verraten zu wollen, ich dachte erst, es geht in Richtung Higurashi mit der Auflösung. Aber es war dann doch viel, viel schlimmer. Die Idee, dass Monika bewusst wurde, dass sie ein Charakter in einer VN ist, fand ich cool. Irgendwie hatte es für mich insgesamt was von einer düstere Parodie auf Visual Novels, welche das Ziel haben einen Harem zu erstellen und in diesem alle möglichen positiven Enden, z.T. mit Sexszenen, zu erreichen. Man denkt, man kann sich durch den Cast durchvögeln, aber der Love Interesst bringt sich irreversibel selbst um, man hat deutlich weniger Entscheidungsfreiraum als man denkt, alle werden verrückt und man merkt, dass falsche Entscheidungen Konsequenzen haben. Kann aber auch nur an mir liegen, dass ich das so verstehe, aber irgendwie scheint da eine Meta-Ebene hinter zu stecken, die nicht so einfach zugreifbar ist. Das Game Theory Video fand ich - wie meistens - total übertrieben, aber irgendwo ist schon was dran an den versteckten Bildern in den Codes und an solchen Details wie das Buch, welches Yuri liest.
      Insgesamt eine recht seltsame Erfahrung.
    • Final Fantasy X


      Ich habe jetzt endlich Final Fantasy 10 durchgespielt, nachdem ich es vor Jahren immer mal wieder angefangen hatte und nie weiter gespielt hatte. Und ich muss sagen, ich bereue es nicht, es doch noch durchgespielt zu haben.
      Ich habe die Remaster Version gespielt und diese sah schon um einiges schöner aus als das Orginal.

      Ich habe bis jetzt nur FF 12, FF 13 und FF 14 gespielt, daher kann ich nicht beurteilen wie gut die älteren Teile sind.
      Ich fand das FF X alles hatte was eine gute Geschichte ausmacht, es behandelt Themen wie Freundschaft, Liebe, Verlust und Abenteuer, genauso sind die Charakter alle sehr gut ausgearbeitet und eingebunden.

      Ich mochte Yuna mit dem Hauptcharakter zusammen und man hatte sogar Mitgefühl mit dem Schicksal beider.

      Letzendlich gab es mit dem Meisterwerk Stück Suteki da ne nochmal etwas richtig schönes für die Ohren und es wurde auch in der perfekten Szene verwendet.

      Von den Final Fantasy Teilen die ich bis jetzt gespielt habe, war dieser aufjedenfall der Teil mit der besten Geschichte.

    • Beta-Translation-Patch bis Kapitel 4

      Der lange Titel „TearRing Saga Series: Berwick Saga - Lazberia Chronicle Chapter 174“ ist ein Spiel von Shouzou Kaga, dem Schöpfer von Fire Emblem, der nach Thracia 776 das Studio verlassen hat und sein eigenes Studio, Tirnanog, gründete, unter welchem er zwei Spiele veröffentlichte. Berwick Saga ist das zweite. Der dritte Teil der Serie, den er mit einem unabhängigen Team entwickelte, soll diesen Sommer mit einer offiziellen englischen Übersetzung erscheinen; er hört auf den Namen „Vestaria Saga“. Alle Titel können unabhängig voneinander gespielt werden, da die Gemeinsamkeiten minimal sind und jeder Teil seine eigene neue Geschichte erzählt.

      Berwick Saga ist ein interessantes Spiel. Anstatt auf gewohnten quadratischen Felder bewegt man sich hier auf Hexfeldern. Klassisch rundenbasiert geschieht das ganze auch nicht. Spieler- und Gegnerzug laufen parallel ab; pro Zug kann jede Einheit einmal bewegt werden, aber Spieler und Gegner wechseln sich ab, abhängig von der Anzahl der verfügbaren Einheiten (also nicht wie in FF Tactics). Die Reihenfolge, welche Figur sich zuerst bewegt, kann vom Spieler selbst bestimmt werden. Desweiteren sind Einheiten in Gegnerzügen deutlich ineffektiver, als man es von Fire Emblem gewohnt ist, denn bei einem Treffer des Gegners kann die eigene Einheit unter normalen Umständen nicht kontern, wohl aber, wenn sie ausweicht. Das ganze System ist noch deutlich komplexer, aber damit will ich niemanden belästigen.

      Wer Berwick Saga spielt, wird einige auffällige Ähnlichkeiten zum Titel Path of Radiance finden, was nicht zuletzt daran liegen soll, dass Path of Radiance zu Teilen auf Notizen basiert, die Kaga bei Intelligent Systems liegen gelassen hat. Aber nicht nur das. Berwick Saga beinhaltet weitere Features, die verblüffend ähnlich zu Features in späteren Fire Emblems sind wie Radiant Dawn, Awakening, Fates oder sogar Heroes. Nicht umsonst ist „Kaga did it first“ in speziellen Kreisen ein Meme in der FE-Community.

      Kaga liebt Pferderennen und damit das Glücksspiel. Berwick Saga pervertiert das Zufallselement um große Stücke. Trefferraten sind beschissen, Waffen können zufällig früher kaputtgehen, Statusveränderungen wie „verletzt“ oder „verkrüppelt“ werden mit Wahrscheinlichkeiten erteilt. Dafür gibt es aber ganze Systeme, die darum aufgebaut sind. Es gibt sowas wie einen Neuversuch, wenn man seinen Gegner nicht getroffen hat und dieser beim Konter auch nicht getroffen hat, sofern man schneller als der Gegner ist. Waffen sind begrenzt reparierbar (endlich viele vorhandene Schmiedesteine) und die beiden genannten Statusveränderungen haben Bedingungen, die sie recht wahrscheinlich machen können, aber am besten ist man immer noch mit Speicherpunktmissbrauch bedient (alle 5 Züge kann man speichern), wenn man einen Gegner verkrüppeln will, um ihn einzufangen und so alle seine Items zu erhalten. was wiederum ein extrem kuhles Feature ist. Kaga hatte auch aus irgendeinem Grund die Idee zu verhindern, dass Charaktere in einem bestimmten Wert wie Stärke von Fortuna gesegnet werden können, indem er Caps für jedes Level ins Spiel eingefügt hat. Glück kann man keines mehr haben, Pech aber schon, mehr oder weniger.

      Aber worum dreht sich das Spiel eigentlich? Krieg. Imperium gegen eine Allianz/Liga, die Berwick-Liga. Durchaus nicht schwarzweiß, so ist der König, dem der Protagonist unterstellt ist, ein inkompetentes Arschloch. Zudem spielen eine Heilige und eine Dunkle Kirche eine tragende Rolle, während der Protagonist Reese eine kleine Bande Pferdeliebhaber führt, vom König gehasst wird und jeden Drecksjob erledigen muss. Auf seinen Missionen steht es dem Spieler frei, gegen einen geringen Obolus Söldner anzuheuern, die auch permanent Reese' Truppe beitreten können. Wirklich jeder Charakter hat mehrere Events und jeder Söldner seine eigene richtige Rekrutierungsmission, sofern die richtigen Bedingungen erfüllt sind (die leider vom Spiel verschleiert sind). Das beleuchtet die einzelnen Charaktere sehr gut, und zwar besser als es jedes Fire Emblem jemals getan hätte. Jeder hat seinen eigenen Grund, warum er an Ort und Stelle ist und sie werden gut in die Welt von Berwick Saga integriert. Maßstäbe, Fire Emblem Memories, Maßstäbe.

      Das Spiel hat einen sehr großen Umfang. Jedes Kapitel hat zwei Nebenmissionen und zusätzlich gibt es ja auch noch die eben schon erwähnten Rekrutierungsmissionen. Nach jeder Mission geht es zurück in die Hauptstadt, die wie eine Basis funktioniert, wo man allerlei Dinge tun kann wie einkaufen, Nebenmissionen erhalten, Zusatzquests für Hauptmissionen erhalten, Ausrüstung schmieden, Söldner anheuern oder essen für Statusboosts im jeweiligen Kapitel. Zusatzquests für Hauptmissionen machen entsprechende Missionen zu einem Erlebnis dank der vielen Zusatzbedingungen, die man dadurch erfüllen muss. In die vier Kapitel, die ich gespielt habe, habe ich schon fast 20 Stunden Spielzeit investiert und es folgen noch 10 weitere oder so.

      Weiterer Punkt: Berwick Saga ist lange nicht so protagonisten-zentrisch, wie man es von JRPGs her kennt. Mindestens genauso viele Events werden aus der Sicht seines Truppenführers Ward oder seiner Sekretärin Tianna erzählt und natürlich hat jeder Charakter noch seine eigenen Events. Das Spiel geht sogar so weit, dass Reese bei den Nebenmissionen nicht einmal teilnehmen kann, da er immer in Bereitschaft sein muss, damit der König ihm einen Job aufdrängen kann und Reese sich somit nicht mit Nebenmissionen beschäftigen sollte. Für ein Spiel dieser Art ist das schon fast unerhört, aber sehr willkommen und man hat viel stärker das Gefühl, dass jeder Charakter einen Teil zur Welt beiträgt und nicht alles zu sehr von einer Person und dessen Blickwinkel abhängt. Top!

      Bisherige Einschätzung: Ungemein spaßig!
    • Octopath Traveler



      Ich hatte es schon in den Otopath Thread gepostet und wiederhole mich hier gerne nochmal: Octopath ist DAS klassische jRPG, welches die Tokyo Game Factory mit I Am Setsuna und Lost Sphear nicht erschaffen konnte.
      Das Spiel überzeugt auf fast allen Ebenen, hätte allerdings eine zusammenhängendere Geschichte erzählen können.


      Geschichte und Charaktere: 6/10

      • sympatische Charaktere
      • gut geschriebene Dialoge
      • zufriedenstellende Abschlüsse der Geschichten
      • Ablauf besteht zu 99% aus zusammenhangslosen Character-Arcs
      • Geschichten oftmals zu kurz, ohne interessanten Antagonisten und eher schwachen Twists

      Gameplay: 9/10

      • super Kampfsystem
      • tolles Jobsystem mit aktiven und passiven Fähigkeiten
      • interessantes Bossdesign
      • für ein 2D Spiel gutes Mapdesign
      • wenig backtracking
      • angenehme Anzahl an Nebenquests
      • viele optionale Dungeons
      • super Endboss
      • ich mag die Minimap, welche nur die Richtung interessanter Orte angibt
      • man schießt gegen Ende der einzelnen Kapitel schnell an der Levelempfehlung vorbei, wodurch das Spiel oftmals recht einfach wird
      • oftmals simpel gestrickte Nebenquests
      • erster gewählter Charakter bis auf das lategame nicht austauschbar
      • Zufallsbegegnungen nicht jedermanns Sache

      Grafik: 8/10

      • wunderschöne Mischung aus 2D Welt und 3D Effekten
      • schicke Boss Sprites
      • simple 2D Animationen während der cutszenes und abseits von Magieattacken

      Musik und Sprache: 10/10

      • wirklich guter Soundtrack
      • tolle englische Synchro
      • mehr Szenen hätten voll vertont sein können
      • nitpicking: die dritte Kampfmusik kommt nicht an die erste und zweite heran

      Spielzeit inkl. aller Nebenquests: ~80h
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