Zuletzt gespieltes Videospiel

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    • Assassin's Creed Odyssey

      Story:

      Die Story war ganz gut, fand sie aber schwächer als der vorgänger also Origins..... da gab es mehr überraschungen......
      Sonst gab es mehrere Ende, ich hab das gute Ende geschaft also die Famiele war wieder vereint.....
      Was interessant war die sache mit Atlantis, und die Geschichte dahinter.....

      Gameplay:

      Das Gamplay ist wie der vorgänger, was ich schade fand ist das es diesmal keine versteckte Klinge gab, nun man hatte ja sein Speer.....
      Aber deswegen konnte man auch nicht wirklich Angriffe abweheren, sonder nur ausweichen..... auch schade.....

      Und zur Welt selbst es gab unzählige sachen zu machen, den die Karte war verdammt Groß und es sah sehr gut aus..... mal abgesehen von ein paar Bugs....
      Es gab auch viele Nebenquest, leider viele davon sehr sinnlos damit meine ich nicht die gelben ausrufezeichen sonder die anderen......

      Grafik und Sound:

      Wie schon gesagt die Grafik sah sehr gut aus, es gab zwar ein paar Bugs.....
      Der OST fand ich ganz gut, die Syncro war auch ganz gut.....

      Fazit:

      Mir hat das Game gut gefallen, aber es war schwächer als der Vorgänger..... wie schon oben beschrieben.....
      Auch hoffe ich das sie wieder mehr in richtung Assassin gehen, den das vermisse ich bei den Games zuletzt....
      Nun bin ich mal gespannt was vor eine Zeit bei dem nächsten Game kommt.... ich würde mich über eine Japan Setting freuen.....

      "Ich tue nichts, was ich nicht tun muss. ... Was ich tun muss, tue ich schnell."
    • Ein paar Worte zu den drei DLCs zu Pillars of Eternity II: Deadfire:

      Beast of Winter: Im Südöstlichen Rand der Karte taucht eine eisige Insel mit einem Tempel des Gottes Rymrgand auf. Ein untoter Drache bricht immer wieder aus dessen Ebene aus und wird von Rymrgand zurückgeholt, der Watcher soll den Drachen abmurksen. Das kann man aber umgehen und z.B. die Seele des Drachen als Ampulle mitnehmen oder den Drachen gegen Rymrgand aufhetzen, wonach man gegen den Gott selber kämpfen muss.
      Toll war die Quest mit St. Waidwen aus dem Saint's War, da wollte der Gott Eothas schonmal den Sterblichen Gutes tun, wurde aber auf der Evon Dewr Bridge vor Defiance Bay durch eine Bombe daran gehindert. In der Quest kann man den Moment vor, während und nach der Explosion der Godhammer-Bombe nachspielen und Waidwen zur Konfrontation mit Eothas am Ende des Spiels mitnehmen.

      Seeker, Slayer, Survivor: Am westlichen Kartenrand taucht eine Insel mit einer Arena auf, gewidmet dem Gott Galawain. Im wesentlichen muss man sich da durch diverse Arenakämpfe durchhauen.

      The Forgotten Sanctum: Das Beste der drei DLCs. Unter einem Tempel befindet sich der Körper des Gottes Wael vergraben, der weiß davon aber nichts. Der Zirkel der Erzmagier um Llengrath und Tayn aber schon, denn die Erzmagierin Maura ist in den Tempel eingedrungen und hat irgendetwas vor. Am Ende kann man den Körper des Gottes entweder zerstören, so belassen, einem Pilz übergeben, dem Schödel des bösen Erzmagiers Concelhaut schenken oder an Wael zurückgeben welcher am Ende in Ukaizo mit Eothas kämpft.
      Lebt von den komischen Charakteren der Erzmagier und den Begleitern Aloth und Fassina.

      Generell fand ich das tropische Setting von Deadfire anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber besser als den üblichen Mittelaltersimulator wie in PoE 1 oder diversen anderen Rollenspielen.
      Staatsangehörigkeit: Unbekannt | Alter: Unbekannt | Name: Unbekannt | Alias: Golgo 13
    • Travis Strikes Again: No More Heroes (Nintendo Switch)




      Bitte einmal 30€ um sich trollen zu lassen...


      Wenn man nicht hardcore NMH-Fan ist, kann ich hier direkt sagen: Finger weg. Ansonsten wirkt das eigentliche Gameplay zum Großteil wie ein Mini-Game, was in NMH 3 zu finden wäre. Es gibt im ganzen Spiel vllt 5 Minuten mit ordentlichen Cutscenes und Voice Acting, der Rest ist extrem low Budget. Sehr bitter, da die paar guten Szenen echt Lust auf mehr machen. Die Stages und das Kampfsystem sind allesamt mittelmäßig und fühlen sich dazu noch zu lang an, obwohl die Gesamtspielzeit keine 8 Stunden beträgt. Ein paar der Boss-Fights sind ordentlich, aber die meisten Kämpfe haben mich hier auch nicht vom Hocker gehauen. Das Spiel übertreibt es manchmal maßlos mit der Top Down Ansicht und zoomt dann so weit heraus, dass man kaum noch erkennen kann, wo der Spieler-Charakter gerade ist. Die Story ist purer Nonsens, bei der sich Travis durch verschiedene Videospielwelten schnetzelt, die er über eine verfluchte Konsole betritt.

      Hier und da gibts mal paar gute Referenzen auf andere Videospiele und bestimmte Stages sind auch direkt an existierende Franchises angelehnt. Der Dialog ist so quirky und meta, wie man es erwartet und hat mich schon öfter mal zum Schmunzeln gebracht. Hat auch alles einen coolen Stil. Aber im Endeffekt ist das zu wenig und sobald man die Credits sieht, kann man hier nicht anders als sich verarscht vorkommen.

      Glücklicherweise wird nach den Credits mit ziemlicher Sicherheit bestätigt, dass NMH 3 in Entwicklung ist. Viel mehr als misslungener Setup für Teil 3 ist das hier auch nicht... Das ganze Spiel hätte man als Side-Content in NMH3 reinstopfen können und die paar neuen, relevanten Story Parts und Charaktere hätten auch locker in das Intro bzw. den Prolog von NMH 3 gepasst.

      The wind is howling.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4-mal editiert, zuletzt von Shiawase ()


    • Nach 11 Jahren und einem Reboot das kaum wen interessiert ist Capcoms Schnitzel-Schnatzel Spaß zurück, aber ist das auch gut so? Eindeutig ja, aber mit Einschränkungen.

      Story: Diese spielt einige Zeit nach DMC4 und ist auch im Canon der letzte in der Reihe. In Red Grave City hat der selbst ernannte neue Dämonenkönig Urizen einen Dämonenbaum aus den Boden gezaubert der beginnt das Blut aus den Menschen zu saugen. Dante, Lady, Trish, Nero und der Neuzugang V machen sich auf den Weg ihn aufzuhalten. Viel mehr passiert bis kurz vor Ende eigentlich nicht. Zwar kann man sagen, das Story bei dieser Art von Spielen nicht so wichtig ist, aber das ist schon gar wenig. Da hatte DMC3 zwar auch nicht so viel, aber dafür richtige Charakterentwicklung bei Dante und Lady. Immerhin nimmt Teil für sehr klug Bezug auf die vorherigen Teile, die man aber selbst wenn man die Spiele nicht gespielt hat, mann sich den Zusammenhang herleiten kann. Aber für andere Frage hat das Spiel eine Zusammenfassung und einige Berichte zum lesen.

      Gameplay: Hier gibt es kaum was zu meckern. Coole flüssige Action, viele Kombos, ein Kampfsystem das auch einiges an Tiefe bieten kann, wenn man es zulässt. Leider wird man eigentlich fast nur in DMC typische Kampfarenen geworfen, dazwischen kaum Abwechslung. Hier und da eine suboptimale Hüpfsequenz, aber es kann teils schlauchen wenn man in die nächste offensichtliche Arena kommt. Auch die Kamera will manchmal nicht so wie man selbst will. Nero und Dante spielen sich fast identisch wie in DMV4, nur Nero hat mit seinen neuen Roboterarmaufsätze mehr Möglichkeiten. Zum Beispiel eine Rakete abfeuern, ein scharfes Metallseil oder einen Bohrer. V hingegen ist komplett neu und spielt sich wortwörtlich passiv. Denn mit den Angriffsknöpfe kontrolliert man seine tierischen Begleiter Griffin und Shadow. Der Vogel und der Panther übernehmen jeweils den Fern und den Nahkampfteil, V selbst hält sich im Hintergrund und führt nur den Killingblow aus. Mit Nightmare, einem großen Golem hat V auch noch ein schweres Geschütz.

      Grafik: Da gibt es kaum was zu meckern. Die Cutscenes sind super sahne, die Level sehr schön, Charaktermodelle sind auch richtig gut. Nur mehr Abwechslung hätte sein sollen, denn locker 50% des Spiels verbringen wir im Dämonenbaum der halt fast immer gleich nach Blut, Schwamm, Pilz irgendwas aussieht.

      Meinung: Ansich schon eine feine Fortsetzung die auf jeden Fall den Fan das gibt was er haben wollte. An manchen Stellen hätte aber mehr drinnen sein können, allgemein fehlt es dem Spiel an Abwechslung. Der ständige Kampf gegen Gegnerhorden werden ohne Rätsel, Gimmicks und ähnliches auch mal anstrengend. Mir persönlich hat es weniger gestört, aber aufgefallen ist es mir halt dennoch.

      8,5/10
      Kenyan, die Kenkatze
    • Es etwas passiert, etwas was seit 2003 nicht mehr passiert ist und ich nicht mehr dachte, es würde noch mal passieren. Ich wurde gestern am Abend Pokemon Champion und ich fühle mich dabei zu alt.


      Meine letzte Edition war Rubin, seitdem hatte ich nicht mehr meine Füße in die Pokemon Welt gesetzt, nur gelegentlich vor die eigene Haustür für Pokemon Go aber selbst das nur sehr selten. Dennoch hatte es mich schon sehr interessiert was sich so alles getan hat mit der Reihe. Also habe ich schnell mir nen 3DS und das Spiel besorgt und begonnen es zu spielen. Habe aber nicht lange darauf gespielt, da ich es sehr unangenehm finde mit nem Handheld zu spielen und die Pixelgrafik mich doch abschreckte. Also habe ich mir ne Emulation geladen damit ich es auf der Couch und auf dem Fernseher spielen kann, zusätzlich mit höherer Auflösung welche das Spiel TAUSENDMAL hübscher aussehen lies.

      Erneut spielen wir nen jungen Trainer der zu seinem 11. Geburtstag aus dem Haus geschmissen wird, die große weite Welt erkunden soll und dabei Tierkämpfe gegen teils zwielichtige Erwachsene führen, bei denen ich nicht wissen will was sie machen, sollte ich verlieren und kein Geld bei mir haben. Anders als früher gibt es keinen Arenen mehr und ist auch keine große zusammenhängende Welt, sondern es spielt auf verschiedene Inseln.
      Das muss ja nichts Schlechtes sein rede ich mir ein, also los rein ins Abenteuer!!! Ich gehe 3 Schritte werde ich schon angesprochen, okay Gespräch beendet nur etwas Tutorial. Spiele ich weiter, erneut Cutscene, ahh ein Kampf. Kampf beendet, weiter gehts mit meinem Abendteuer, CUTSCENE so funktioniert das Pokemon Center. Ja cool wusste ich schon, aber wird schon Leute geben die es nicht wissen. Verlasse das Pokemon Center und gehe zum Ende der Straße, CUTSCENE........so langsam geht mir das auf die Nerven. Und so langsam wurde es mir klar, das Spiel ist für die ganz blöden Leute gemacht. Zumindest in den ersten locker 6 Stunden werde ich an der Hand genommen, ja drauf geachtet nicht irgendwo falsch hinzugehen und selbst wenn es heißt "du kannst jetzt die Insel frei erkunden" ist eine Straße für die gesamte Bevölkerung gesperrt weil ich nicht die Prüfung gemacht habe und auf ner anderen Straße schnuppert ein Pokemon in Dreck sein Trainer ist zu blöd um Platz machen zu können.

      Das ganze hat mir schon sehr viel Nerven geraubt, allerdings habe ich mir entschieden dran zu bleiben. Mal kurz das Hirn ausgeschaltet, von Storypunkt zu Storypunkt gewatschelt, weil ich kann sowieso nie woanders hin. Im späteren Verlauf wird dieses an die Hand nehmen etwas weniger und irgendwie sind da auch paar Charaktere und keine Ahnung. Auf jeden Fall wieder Ökopokemon, irgendwas mit Dimensionen und keine Ahnung. Tangierte mich eher peripher und habe auch nicht das Gefühl was verpasst zu haben. Halt ne Story die sogar die ganz Kleinen verstehen. Irgendwie sind da meine Ansprüche höher und die wird Pokemon nie erfüllen können.
      Die Inselprüfungen waren zum Teil ein Witz bzw. machten keinen Sinn. Zutaten im Wald zu sammeln, das sehe ich ein. Aber wieso ich bei Chrys in seinem Labor helfen soll seine Maschine in Gang zu setzen, die er noch nie ausprobiert hat verstehe ich nicht. Ich war einfach nur das Versuchskaninchen, mehr nicht. Aber gut, habe bekommen was ich wollte, soll mir recht sein.

      Die Kämpfe funktionieren nach wie vor sehr gut. Durch mehr Arten und größerer Fokus auf zwei Arten ist die Übersicht was nun gegen was stark ist schon sehr schwer zu verfolgen. Zum Glück für einige Leute, zeigt das Spiel nun an was wie stark gegen ein Pokemon ist, sofern man es schon mal bekämpft hatte. Hätte mir aber gern ne Option gewünscht das auszuschalten. Beeren usw. gibt es immernoch. Aber größerer Fokus glaube ich hat man auf die Z Kristalle gelegt, von denen ich auch brav Gebrauch machte. Die Herrscher Pokemon finde ich sind ne nette Abwechslung zum sonstigen Trainer Alltag.


      Tjoa, da habe ich jetzt doch mal wieder ein Pokemon Spiel durchgespielt. Bzw. das Postgame fehlt noch und habe keine Ahnung ob ich das noch machen werde.
      Dennoch hat es mir Spaß gemacht, auch wenn ich mich vom Spiel ständig unterfordert fühlte was so in Sachen Story und Aufgaben geht. Aber bei dem Inhalt der hier seit Rubin nachgelegt wurde, bin ich nun doch etwas gespannt auf Schwert und Schild.
      Am Mittwoch kommt ja schon die Direct, vielleicht gug ich da rein.
      Kenyan, die Kenkatze

    • Als jemand der ne XBox hat und das Angebot seinen XBL auf Gamepass Ultimate kostenfrei aufzuwerten, der hat nun sehr viele tolle Spiele zur Auswahl die es zum ausprobieren gilt. Zum ersten Mal richtig gehört (abseits von Trailermontagen) habe ich von dem Spiel gehört als Jason Schreier davon auf Twitter schwärmte. Da dachte ich mir noch "okay, wenns mal günstiger ist.", was bei mir bedeutet "nie". Aber als ich mal durch das Gamepass Angebot durchblätterte, ist mir das Spiel wieder ins Auge gesprungen und ich dachte mir, "wieso nicht".

      Outer Wilds ist ein man kann sagen, Weltraum Abenteuer Rätselspiel. Man spielt das jüngste Mitglied des Raumfahrtprogrammes unseres kleinen Stammes. Unsere Mission, Kontakt zu den Kollegen auf den verschiedenen Planeten aufnehmen und fragen, was die denn so alles gelernt haben. Ja, so der Plan. Mein erster Abflug könnte direkt aus einem Leslie Nielsen Film stammen. Denn ich Depp flog bei meinem ersten Flug direkt mit dem Rücken voran in die Sonne, tot.
      Doch da kommt die Grundmechanik im Spiel zu tragen, wir befinden uns nämlich in einer Zeitschleife. Durch diese ungewollte schnelle Erkenntnis wurde mein Ziel auch gleich klarer. Die nächsten weiteren Flugversuche könnten daher auch aus einer Timeloop Komödie sein. Einmal knallte ich voll gegen nen Mond, einmal als ich mein Schiff reparieren wollte klatsche ich wie ne Fliege gegen mein eigenen Schiff und bin verstorben und nicht selten landete ich so doof auf meinem Planten, das mein Schiff der Meinung war "I have to go, my people need meeee".
      Mit der Zeit aber gewöhnte ich mir an die Steuerung des Schiffs und es war kein Problem mehr.
      Ganz so untätig war ich aber dann doch nicht, ich habe alte Ruinen einer ausgestorben Zivilisation erforscht, habe mit den anderen Astronauten meiner Mission gesprochen und so langsam bekam ich ein Bild von dem Ganzen. Und hier kommt die Sucht von diesem Spiel zu tragen, ich wollte nun wirklich wissen was passiert ist und was die Typen damals planten. Warum bin ich in ner Zeitschleife gefangen? Was ist deren Ziel und was ist mit denen passiert? Nach und nach erforschte ich weiter die verschiedenen Planten die auch selbst nicht unterschiedlicher sein könnten. Ein Planet ist hohl und hat ein schwarzes Loch anstelle des Erdkernes, ein Planet besteht nur aus Wasser mit massiven Tornados. Zwei Zwillingsplaneten schieben sich ständig Sand hin und her, und was Dark Brabble ist will ich gar nicht so genau wissen.
      Informationen und Erkenntnisse werden praktischer weiße im Schiffslog gespeichert, auch Zusammenhänge setzt es richtig zusammen. So vermeidet das Spiel, das wir mal versehentlich in eine komplett falsche Richtung steuern. Lösungen und solches müssen wir selbst zusammenstellen. So passierte es mir einmal, das mir die Lösung zu nem Problem mitten in der Nacht eingefallen ist, da ich im Traum erst entdeckt hatte, wie es zusammen hängt.
      Es folgen weite schnellere Runden, es wird nicht jeder Zyklus komplett ausgenutzt, da man auch einige Dinge nur zu gewissen Zeitfenster erreicht. Verpasst man das, geht es schnell in den Freitod um den nächsten Versuch zu beschleunigen.
      Bei den ganzen Orten und Entdeckungen die man macht, kommen auch Erinnerungen wie an 2001 oder Interstellar hoch. Im positiven, wie auch im negativen.

      Im großen und ganzen ist es aber ein Spiel, das wie ich finde sich jeder Mal anschauen sollte. Und man sollte sich unbedingt dazu zwingen, nicht selbst im Internet die Lösung zu spoilern, das nimmt sonst sehr viel vom Spaß. Die charmante Optik und angenehme Musik fügt der Stimmung noch die passende Atmosphäre hinzu.
      Etwa 25-30 Stunden hat es mir gebraucht um das Ende zu erreichen. Ich werde noch alle Achievments holen und das Log vollbekommen.

      9/10 in die Sonne fliegende Katzen.
      Es lohnt sich.
      Kenyan, die Kenkatze
    • Ich hab hier viel zu lange nichts mehr geschrieben, also dieses Mal im Dreierpack, da ich innerhalb der letzten Wochen drei Spiele beendet habe. Eines davon bin ich schon im Januar angefangen, die anderen beiden im Juni. Weil es aber gleich drei Spiele sind, versuche ich mich kurz zu halten!



      Tales of Vesperia in der Definitve Edition für Nintendo Switch. Ein klassisches JRPG mit actionbasiertem Kampfsystem.

      Geschichte + Charaktere: 9/10

      • Mehrere gut integrierte Wendepunkte, die bei Laune halten
      • Skits mit einfallsreichem Humor, die die Charaktere sympathisch machen
      • Charaktere mit nachvollziehbaren mehrdimensionalen Motivationsgründen und entsprechender Entwicklung
      • Diverse Hintergrundinfos teils hinter undurchsichtigen Bedingungen versteckt

      Spieldesign: 8/10

      • Alle Charaktere mit individuellem Kampfstil
      • Eine Vielzahl an Optionen im Kampf selbst sowie in der Individualisierung der Charaktere
      • Es gibt jede Menge an Nebenaktivitäten zu tun
      • Wie in den meisten Tales-Spielen ist ein zähes Weltkartenabgrasen nach jedem Hauptevent nötig, um keine Nebenquests zu verpassen. Hinweise für bestimmte Quests sind kaum bis gar nicht integriert.
      • Die coolsten Kampffähigkeiten, die das Kampfsystem enorm bereichern, werden erst sehr spät freigeschaltet und sind für fast das gesamte Spiel gar nicht relevant. Am Anfang kann sich das Kämpfen auch etwas träge anfühlen.

      Audiovisuelles: 8/10

      • Stimmiger Cel-Shading-Stil
      • Stimmiger Soundtrack mit diversen Highlights, z. B. A Tragic Decision
      • Zwischensequenzeninszenierung nur zweckmäßig

      Lokalisation (Deutsch): 6/10

      • Japanischer Originalton
      • Gute Menüübersetzung
      • Recht oft ist offensichtlich, dass den Übersetzern nicht der richtige Kontext vorgelegt wurde (sie haben das Spiel sicher nicht selbst gespielt)
      • Gewisse Eigenarten mancher Charaktere im Japanischen spiegeln sich nicht in den Textboxen wider





      Va-11 Hall-A ist mehr oder weniger eine Visual Novel, in der man hin und wieder (meist alkoholische) Getränke in einer Bar mixt und Geld verdient, um sich ein paar Luxusartikel zu kaufen und seine Wohnung zu bezahlen. Die Heldin des Spiels ist ein wunderbar spannender sowie sympathischer Charakter.

      Geschichte + Charaktere: 10/10

      • Sehr vielfältige Charaktere, die alle mehr oder minder eine Schraube locker haben, aber trotzdem bodenständig genug sind
      • Interessantes Cyberpunktsetting mit humanoiden Robotern und sprechenden Hunden
      • Charmant und witzig (mit diversen Anime-Anspielungen), aber vereinzelt auch ungemein gefühlsbetont
      • Gute Integration von Sexualität

      Spieldesign: 5/10

      • Man kann sich seine eigene Playlist in der Bar zusammenstellen …
      • … ist aber nicht sehr komfortabel in der Bedienung
      • Durch das Cocktail mixen hat man zwar Einfluss auf die Geschichte, manchmal kann es aber undurchsichtig sein

      Audiovisuelles: 8/10

      • Wunderschöne, harmonische Pixelgrafik, die im Gegensatz zu manch anderen Spielen konsequent durchgezogen wird
      • Musikstücke in Ordnung, mein Favorit Re: Base of the Titans
      • Keine Vertonung





      Fire Emblem Thracia 776 ist ein Strategiespiel, das 1999 für den Super Famicom erschien. Es war das letzte Spiel der Reihe unter der Leitung von Serienschöpfer Shouzou Kaga.

      Geschichte + Charaktere: 8/10

      • Facettenreiche Befreiungskriegsgeschichte
      • Große Zahl an unterschiedlichen Charakteren mit unterschiedlicher Herkunft und Rolle im Krieg, die alle ein persönliches Ende haben
      • Vereinzelte Charaktere haben kaum Dialog

      Spieldesign: 10/10

      • Extrem abwechslungsreiches Missionsdesign mit diversen Nebenzielen
      • Wirkungsvolle Skills verschiedener Charaktere
      • Eine Vielzahl an Effektstäben, die das Gameplay stark beeinflussen
      • Man kann fast jede Einheit gefangen nehmen und deren Inventar an sich reißen, wodurch man sein eigenes Arsenal sehr vielfältig gestalten kann
      • Stellenweise sehr unfair + max. Trefferrate bei 99%, minimale bei 1% (= nichts ist garantiert)
      • Menüführung teilweise suboptimal und reagiert etwas träge

      Audiovisuelles: 8/10

      • Kampfanimationen etwas steif

      Lokalisation (Project Exile): 10/10

      • Tolles Englisch mit Persönlichkeit
      • Hält sich an offizielle Namenslokalisierungen
      • Anzeige-Bug im Shopmenü
    • Ich berichte mal wieder über mehrere Spiele gleichzeitig. Diese beiden Spiele habe ich in meiner Three-Houses-Pause durchgespielt, wobei ich das zweite schon vorher angefangen und nun erst beendet habe. Beide Spiele sind wahrhaft fantastische Indie-Games und ich kann sie nur wärmstens empfehlen.



      Iconoclasts ist ein Action-Plattformer mit Metroidvania-Elementen, Fokus auf Bosskämpfen und spannendem Worldbuilding, das den Spieler bewusst über manche Dinge grübeln lässt. Bermerkenswert ist, dass dieses Spiel im Grunde von einer Person über 7 bis 8 Jahre entwickelt worden ist, namentlich Joakim Sandberg.

      Geschichte + Charaktere: 10/10

      • Spannende Welt mit viel Liebe zum Detail und ausreichend erklärt, um sich einfach hineinversetzen zu können
      • Viele Momente, die einen über die Welt im Spiel an sich nachdenken lassen
      • Unheimlich sympathischer und positiv exzentrischer Cast
      • Stumme Hauptfigur (also wie Link aus Zelda z. B.)

      Spieldesign: 9/10

      • Abwechslungsreiches Leveldesign
      • Fordernde und fesselnde Bosskämpfe
      • Gutes Werkzeugupgradesystem …
      • … aber einige Upgrades eher sinnlos und die einzigartigen gibt es erst gegen Ende des Spiels, wenn man sie kaum noch braucht

      Audiovisuelles: 9/10

      • Wunderschöne Pixel-Optik
      • Facettenreicher Soundtrack, einer meiner Lieblinge: Robin (Blockrock)
      • Charmante Animationen

      Lokalisation (Deutsch): 8/10

      • Weitesgehend ordentliche Übersetzung
      • Geschriebenes auf Gebäuden etc. ebenfalls lokalisiert
      • Einige Zeilen klingen leider etwas hölzern

      Screenshots: (Bild in neuem Tab öffnen)













      CrossCode ist ein Action-RPG im guten alten Pixel-Look, entwickelt von einem kleinen Team aus dem kleinen Saarland. Man spielt die Heldin Lea, die unter mysteriösen Umständen nur im MMORPG Cross World ihr Leben weiterleben kann und sich auch nicht wirklich an etwas erinnert. Loggt sie sich aus, träumt sie. Man spielt im Spiel das MMORPG, lernt Freunde kennen und versucht sich nebenbei an die eigene Vergangenheit zu erinnern. Lea ist hierbei allerdings unfreiwllig stumm, lernt aber im Verlauf des Spiels einzelne Wörter kennen, mit denen sie dann versucht einigermaßen zu kommunizieren.

      Geschichte + Charaktere: 9/10

      • Interessante Hintergründe mit einem netten und besonderen Twist
      • Viele Sympathische Charaktere, die alle eine angenehme Portion Humor mitbringen
      • Diverse gut eingearbeitete Anspielungen auf andere Videospiele und Online-Kultur
      • Motive eines Antagonisten etwas unzureichend beleuchtet
      • Story des Spiels im Spiel etwas uninteressant

      Spieldesign: 9.5/10

      • Unglaublich viele verschiedene Möglichkeiten zu kämpfen
      • Fordernde Bosskämpfe
      • Extrem gutes Rätseldesign
      • Viele Geheimnisse beim Erkunden zum Entdecken durch komplexes, aber nicht zu erdrückendes Leveldesign
      • Abwechslungsreiche Nebenquests

      Audiovisuelles: 8/10

      • Wunderschöne Pixel-Optik
      • Guter Soundtrack, u. a. Bergen Trail
      • Hübsche Charakter-Sprites und -Porträts.
      • Bezüglich Höhenunterschiede manchmal etwas uneindeutig, was für die eine oder andere Geschicklichkeitseinlage etwas ärgerlich ist

      Lokalisation (Deutsch): 10/10

      • Eigentlich einwandfrei (Spiel wurde in Englisch geschrieben soweit ich weiß trotz deutschem Entwickler, aber wegen des deutschen Entwicklers ist die deutsche Version wahrscheinlich auch top)

      Screenshots:




      … Hört ihr den Eurobeat?


    • Berwick Saga ist ein Strategierollenspiel für die PlayStation 2, welches allerdings nur in Japan veröffentlicht wurde. Es wurde unter der Leitung von Shouzou Kaga, dem Schöpfer von Fire Emblem, beim Studio Tirnanog entwickelt und von Enterbrain veröffentlicht. Vermutlich wegen des vorangegangen Rechtsstreites zwischen Nintendo und Tirnanog bezüglich TearRing Saga: Champions of Yutona werden weder Tirnanog noch Kaga in den Credits erwähnt (Kaga wahrscheinlich unter dem Künstlernamen Yasunori Nasako). Die Fanübersetzung des Spiels wurde vor einigen Tagen abgeschlossen und entsprechend präsentiere ich meine abschließenden Eindrücke. Dieses Mal in einem vollständigen Review.

      Geschichte & Charaktere 10/10

      Protagonist Reese wird nach Navaron geschickt, um den närrischen König Volcens im Krieg zu unterstützen. Beeinflusst durch das Intrigenspiel der Berater des Königs wird Reese von einer heiklen Situation in die nächste geschickt, um das Beste daraus zu machen.

      Die Geschichte beleuchtet beide Parteien im Krieg sehr gut und geht dabei vielschichtig auf die vielen involvierten Nationen ein. Die Motive der meisten Handlungsträger werden gut beleuchtet, es ist spannend dem Verlauf zu folgen und man merkt recht schnell, dass nicht alles schwarz und weiß ist. Dabei gibt es einige epische Twists und Handlungsmomente, die die Ausmaße des Krieges gut einfangen und den Konflikt mehrdimensional darstellen.



      Diese Geschichte wird zusätzlich ungemein durch seine Charaktere bereichert. Insgesamt gibt es 35 spielbare Charaktere sowie weitere wichtige nicht spielbare Charaktere, auf die alle sehr gut eingegangen wird. Jeder hat seine eigene Hintergrundgeschichte mit eigenen Motiven, warum er Reese im Krieg aushilft. Lobenswert ist hier auch, dass das Spiel sich entschieden hat, deren Geschichte nicht ausschließlich aus der Perspektive von Reese einzufangen, sondern hauptsächlich aus der Sicht ihrer selbst oder anderen Charakteren. Viele Charaktere (fast alle) haben entweder eigene Missionen oder sind in anderen zentraler Bestandteil, sodass wirklich fast jeder wie ein Protagonist wirkt. Etwas, das schon seit dem ersten Fire Emblem eine Philosophie von Kaga gewesen ist und welche er hier perfektioniert hat. Jeder Charakter hat zudem ein Event im Epilog, etwas, das Fire Emblem bis heute nicht zustande gebracht hat, da man sich dort lieber auf fade Textboxen beschränkt.

      Spieldesign: 10/10

      Berwick Saga verwendet das für rundenbasierte Strategiespiele seltener verwendete Hexagonalbrett, um sich auf dem Schlachtfeld zu bewegen. Das öffnet mehrere Angriffsmöglichkeiten und zwingt den Spieler das Gelände stärker zu nutzen, um zerbrechlichere Einheiten zu schützen. Außerdem ist es nicht streng rundenbasiert und man zieht im Wechsel mit dem Gegner. Allerdings wird das nicht anhand eines Geschwindigkeitswertes wie in Final Fantasy Tactics berechnet, sondern anhand der Gesamtzahl der Einheiten in einer Armee. Wer mehr hat, darf eventuell zwei Einheiten ziehen und damit meine ich beliebige Einheiten, solange sie noch nicht bewegt wurden, denn ein Zug ist erst dann zu Ende, wenn jede Einheit einmal bewegt wurde.

      Trefferraten in Berwick Saga können ziemlich schlecht sein, weswegen man entweder einen Fehlschlag berücksichtigen muss oder man findet Wege, die Trefferrate zu erhöhen. Von diesen Wegen gibt es glücklicherweise so einige, diese sind aber nicht unbedingt immer leicht zu erzielen. Das Spielen darum herum stellt sich aber als sehr spaßig heraus, da es trotz dieser Tatsache sehr fair bleibt und man zur Not alle 5 Züge speichern kann, um kein Kapitel von Anfang wiederholen zu müssen.

      Wachstumsraten in diesem Spiel sind ebenfalls schlecht. Wenn man vorher Three Houses gespielt hat, wird man sich wahrscheinlich über die miesen Level-Ups wundern, aber man sollte sich dadurch nicht einschüchtern lassen. Es verhindert lediglich, dass man das Spiel nicht mit irgendwelchen Einheiten "breaken" kann, um die gelungene Spielbalance zu erhalten. Des Weiteren hat jeder Charakter Minimalstats für jedes Level, sodass niemand komplett RNG-screwed wird. Es gibt aber auch Maximalstats, also ist RNG-Abuse nur begrenzt möglich. Zusätzlich steigen die Waffenlevel eines Charakters mehr oder weniger regelmäßig durch das Nutzen dieser an und erhöhen so die Trefferraten mit dem bestimmten Waffentyp kontinuierlich.

      Charakterindividualistik wird hier zudem großgeschrieben. Jeder hat seine eigenen Skills und Klassen. Jeder kann etwas, das der andere nicht kann und so kann jeder einen Nutzen finden und manchmal reichen sogar die verwendbaren Waffen schon dafür aus. Das Spiel hat auch jede Menge charakterspezifische Waffen, die diesen einen weiteren Vorteil über andere Einheiten gewähren können. Manche dieser Waffen sind sogar von anderen nutzbar, sofern diese ein bestimmtes Level erreicht haben. Eine gute Ausrüstung ist in jedem Fall essentiell, aber Vorsicht: Waffen und Schilde können zerbrechen, also ist wie auch in den meisten Fire Emblems das Item-Management wichtig - eigentlich sogar wichtiger, da Ausrüstung in Berwick Saga deutlich wichtiger ist.

      Die Missionen selbst haben oft viele kleine Nebenaufgaben, die man optional erfüllen kann. Das macht jede Karte so ein bisschen wie ein klassisches RPG, wo man einen kleinen Umweg für eine Nebenquest in Kauf nimmt. Diese verleihen den Maps jedenfalls die richtige Würze und machen jede Schlacht zu einem richtigen Event.

      Zwischen den Missionen befindet man sich in fast allen Fällen in der Stadt Navaron, in der man shoppen kann, sich bestimmte Events ansehen kann, in der man Einheiten für bevorstehende Kämpfe anheuern kann und und und. Wer denkt, dass Fire Emblem Fates mit MyCastle oder Fire Emblem Three Houses mit dem Kloster irgendetwas neu erfunden hätte, der liegt falsch. Kaga did it first. And better. Das Prozedere ist weniger mühsam und zeitraubend als in Three Houses und gehaltvoller als in Fates. Man lernt hier die Charaktere durch Events besser kennen, ähnlich wie in Path of Radiance und Radiant Dawn die Basiskonversationen, allerdings verlässt man sich hier nicht nur auf den Visual-Novel-Erzählstil. Gleichzeitig kann man Nebenmissionen annehmen, welche ganze Schlachten (mit Story!) sind oder Teil der bevorstehenden Schlacht. In der Kantine kann man sich mit der richtigen Mahlzeit deftige Statboosts und teilweise sogar neue Skills holen (natürlich nur für das jeweilige Kapitel). Alles, was man tut, hat so viel mehr Bedeutung als in Fates oder Three Houses.

      Audiovisuelles: 8/10

      Soweit ich es sehen konnte, werden in der Kampfansicht 3D-Modelle verwendet, aber man merkt ihnen eigentlich nicht an, dass sie 3D sind. Die Animationen sind zudem sehr ordentlich, leider aber sehr langsam, weswegen ich es für unwahrscheinlich halte, dass irgendwer sie immer anschalten würde. Erfreulicherweise gibt es eine Option, die Animationen nur dann anzeigt, wenn man gegen Bosse oder Minibosse kämpft, die ich auch fast durchgängig verwendet habe.


      Der Soundtrack ist durchweg sehr gelungen und an den richtigen Stellen gefühlvoll oder kraftvoll. Es hat leider etwas wenige Stücke für ein Spiel dieser Länge, aber alles in allem hatte ich meinen Spaß damit. Einer meiner Lieblinge ist Crusade.

      Lokalisierung: 9/10

      Durchweg gelungen. Natürlich auf Englisch; eine deutsche Übersetzung gibt es nicht. Ein paar kleine Textprobleme bleiben vorhanden (manche Menütexte werden nicht vollständig angezeigt wegen Platzprobleme) und ein paar Zeilen am Ende des Spiels sind unübersetzt, da im Code nicht auffindbar, aber diese haben kaum Relevanz. Insofern wunderbar spielbar.

      Fazit

      Das Spiel ist für mich zu einem All-Time-Favourite geworden. Mein liebstes Fire Emblem ist Path of Radiance und ich überlege derzeit, ob mir Berwick Saga besser gefallen hat. Wenn ich es so positiv in Erinnerung behalte wie jetzt mein Eindruck ist, dann würde ich behaupten: ja. Einen Platz in den Top 5 meiner Videospiele hat es auf jeden Fall bekommen, gemeinsam mit dem eben erwähnten Fire Emblem: Path of Radiance, Final Fantasy X, Super Smash Bros. Melee und uh ja, über den fünften Teilnehmer bin ich mir nicht so ganz schlüssig. ;-)

      Einem Anfänger in Strategiespielen würde ich es aber nicht raten. Wer seine Einheiten lieber mit Training overpowern möchte, der ist hier auch falsch. Wem Hitrates ein Dorn im Auge sind, sollte hier vorsichtig sein, wenn er sich nicht zutraut, diese miteinbeziehen zu können/wollen. Waffen und Schilde können schnell zerbrechen, also obacht. Wem das alles aber nicht stört oder wer trotzdessen versucht, sich auf das Spiel einzulassen, der wird hier denke ich aber mit einer wunderbaren Spieleerfahrung belohnt. Preiset Kaga!

    • Dark Souls 1 - 3 (PS4)

      Story:

      Nun ja..... Story gibt es ja nicht wirklich, denn ich bin kein Fan davon sich seine Story zusammen zu lesen.....

      Gameplay:

      Es is bockenschwer..... ich hab ab und an mal aufhören müssen.... sonst wer es zu laut geworten....^^

      Der Tod gehört zu den Game dazu, und es forden den Spieler, mann muss die Gegner Analysieren, ihr Move Skill verstehen, und drauf reagieren..... uvm.
      Auch wenn man sehhhhhhr oft Stirbt in der Reihe, das Game hat was an sich das einen anziehen und weiter zu Spielen fordert....

      So die Kämpfe gehen ganz gut von der Hand gerade im dritten Teil, lief es am bessten..... was ich schade fand war im dritten Teil, das ma da nicht mehr seine Rüstung verbessern konnte....
      Eine der schwersten Bosse war für mich Meister Gundyr, was für ne Arsch..... eine halbe sekunde zu langsam und er klatsch dich an die Wand.... boah....

      Aber die Boss waren alle samt klasse dargestellt, und waren wie gewohnt Hart......

      Grafik und Sound:

      Die Grafik an sich war nicht soo dolle, am bessten war's dann im dritten.... die anderen Teile haben ja auch schon ein paar Jahre auf den buckel....
      Aber das ist auch nicht schlimm, das geile ist das was man sieht auch überall hin kann (ausser im 2 Teil), und es gibt Gebiet.... wenn man die sieht.... einfach fantastisch....
      Das schönste Gebiet vom Design her fand ich Irithyll des Nordwindtals, wenn mann es das erste mal sieht.... einfach wow.....

      Der Sound fand ich abwechslungreich.......

      Fazit:

      Die Reihe fand ich verdammt gut, auch wenn ich verdammt offt..... drauf gegangen bin.... es hat tierisch viel Spaß gemacht.....^^
      Muss aber auch sagen das ich mir das erste mal für ein Game auch mal ein guide zu Hilfe geholt hab (was ich normal nicht machen würde, da ich gerne alles selber suchen, rausfinden usw.), zum einen weill ich noch ettlich Games vor mir hab, und zum anderen.... besser für meine nerven.....^^

      "Ich tue nichts, was ich nicht tun muss. ... Was ich tun muss, tue ich schnell."
    • Mal eben die Spiele, die ich von Ende 2019 bis heute gespielt habe. Da es recht viele sind, habe ich den meisten Inhalt in Spoiler gepackt.



      Forgotton Anne ist ein 2D-Sidescroller-Adventure-Spiel mit Fokus auf seiner Geschichte, die über vergessene Dinge erzählt. So spielt die Geschichte in einer Welt, die hauptsächlich aus personifizierten Gegenständen besteht und welche gerne wieder in die Welt möchten, aus der sie kommen.

      Bewertung

      Geschichte + Charaktere: 8/10

      • Interessante Welt, dessen Funktionsweise mit großer Neugier vom Spieler verfolgt wird
      • Sympathischer exzentrischer Cast mit unterschiedlichen Sichtweisen
      • Gut ausgearbeiteter Konflikt der Hauptfigur, die eine der wenigen Menschen ist
      • Entscheidungsmöglichkeiten haben meistens nicht die nötige Konsequenz
      • Trotz der Entscheidungsmöglichkeiten gibt es streng genommen nur ein richtiges Ende

      Spieldesign: 7/10

      • Abwechslungsreiche Rätsel
      • Es gibt hier und da ein paar nette optionale Dinge zu entdecken
      • Sammelgegenstände belohnen den Spieler nicht, obwohl der Sammelstand bewertet wird
      • Entscheidungen im Spiel führen lediglich zu einer Persönlichkeitstestwertung am Ende

      Präsentation: 10/10

      • Traumhafte handgezeichnete Animationen
      • Großartiges Design der Welt der Vergessenen
      • Atmosphärischer Soundtrack und Soundkulisse

      Screenshots:






      Celeste ist ein 2D-Geschicklichkeits-Plattformer und eine Reise der Selbstfindung seines Protagonisten.

      Bewertung

      Geschichte + Charaktere: 8/10

      • Die Besteigung des Bergs ist kein Kampf gegen den Berg, sondern ein Kampf gegen sich selbst
      • Der Kern der Geschichte wird einem anfangs noch etwas zu sehr ins Gesicht gedroschen, aber das löst sich sehr schnell und man erhält eine gute Ausarbeitung des Themas
      • Wenige, aber sehr sympathische Figuren

      Spieldesign: 8/10

      • Cleveres und abwechslungsreiches Leveldesign
      • Guter Mix aus Geschicklichkeitseinlagen und Erkundungstouren mit spaßiger Physik
      • Leider wird das Erkunden im Prinzip nur mit einer Verlängerung des E-Penis belohnt (viele Oldschool-Fans sehen das sicher nicht als negativ)

      Präsentation: 8/10

      • Nette Pixel-Optik und nette Illustrationen
      • Generell atmosphärische Präsentation

      Screenshots:






      Resident Evil 2 Remake ist ein Surivival-Horror-Adventure-Spiel mit Zombie-Setting. Man hat die Auswahl zwischen Claire Redfield und Leon S. Kennedy als Hauptfigur. Ich habe mich mit Claire auf dem Weg gemacht, um etwas über die mysteriösen Hintergründe bezüglich der Zombie-Katastrophe zu erfahren.

      Bewertung

      Geschichte + Charaktere: 6.5/10

      • Claire ist eine sehr sympathische Hauptfigur (Leon auch; den kenne ich aus RE4)
      • Einige nett eingearbeitete Details zur Katastrophe
      • Story für meinen Geschmack sehr spärlich

      Spieldesign: 7/10

      • Es gibt einiges zu erkunden und dank Karten behält man auch den Überblick
      • Spieler wird motiviert, den Zombies - wenn möglich - aus dem Weg zu gehen (Begrenzte Munition)
      • Verschiedene Waffen scheinen weitesgehend unnötig

      Präsentation: 9/10

      • Wunderschöne Charaktermodelle und Animationen
      • Hohe atmosphärische Dichte und passende Vertonung

      Screenshots:






      Astral Chain ist ein Action-Adventure, bestehend aus Monstergekloppe und Ermittlungseinlagen.

      Bewertung

      Geschichte + Charaktere: 6/10

      • Ganz klar von Evangelion inspiriert
      • Stummer Protagonist ergibt hier nicht wirklich einen Sinn
      • Schrulliger Cast, aber niemand sticht hervor

      Spieldesign: 8/10

      • Guter Mix aus Kampf und Ermittlung
      • Facettenreiche Kampfmechaniken dank Partner-Legion, die auch während der Ermittlungen helfen können
      • Trotz blockierter Geheimverstecke wegen fehlender Fähigkeiten kein großer Anreiz zum Backtracking

      Präsentation: 8/10

      • Stylischer anime-ähnlicher Stil mit fetzigen Kampfanimationen
      • NPCs entstammen fast alle aus dem spieleigenen Charaktereditor

      Screenshots:






      The Witcher: Wild Hunt ist ein Action-Rollenspiel im Open-World-Stil, dessen Geschichte sich an einem Roman von Andrzej Sapkowski orientiert. Ich habe die PS4-Version gespielt.

      Bewertung

      Geschichte + Charaktere: 10/10

      • Fernab einer Schwarz-Weiß-Erzählung, vielschichtig und konsequent
      • Immenser mehrdimensionaler Cast, dem ausreichend Platz eingeräumt wird
      • Spannendes Worldbuilding, das viel zu bieten hat
      • Spielerentscheidungen können deutliche Wirkungen auf die Welt haben

      Spieldesign: 6/10

      • Viele freischaltbare Skills mit großem Nutzen …
      • Abwechslungsreiches Repertoire an Kampffertigkeiten, die teilweise auch außerhalb von Kämpfen genutzt werden können
      • … dessen Fortschritt aber recht langsam ist
      • Viele technische Probleme: Mehrere Abstürze, unfassbar träge Menüs, fehlende Soundeffekte, seltsame Teleportierungen während Gesprächen, …
      • Reiten ist ein prägnantes Spielelement, aber schon auf dem N64 in Ocarina of Time konnte man mehr zu Pferde machen
      • Spielanteil mit Ciri oft viel zu kurz

      Präsentation: 9/10

      • Sehr hübsche Charaktermodelle mit Unreinheiten im Gesicht
      • Großartiger Soundtrack
      • Aufgrund der technischen Probleme gibt es besonders starke frame skips in Dialog-Cutscenes, die der Atmosphäre schaden

      Screenshots:


    • Final Fantasy VII: Remake (Teil 1)

      Story:

      Schon im Start Bildschirm kam ein... wow Moment.....
      Die Story fand ich sehr gut umgesetzt, ich fand es auch gut das man Jessie, Biggs und Wedge mehr aufmerksamkeit gegeben hat....

      Auch gab es mehr Hintergrundinfos zu sehen, aber auch ettliche änderungen.....
      Sogar neue Charakter, einen wo ich persönlich unötig.... bzw warum er mit drin is, ach ich mein den Motorrad Freak (hab den Namen vergessen)


      Gameplay:

      Die Kämpfe gehen gut von der Hand und man sollte taktisch vorgehen, fand die Kämpfe auch vordernd, gerade die Bosse.... hauen rein....
      Die Substanzen sind auch gut mit eingefügt, es gibt auch etliche mehr als im urspiel.....

      Bin auch mal gespannt wie sie es mit den Lv. machen, denn das Max Lv. ist ja 50, ist es dann im zweiten 100 und im dritte 150..... mhh mal schauen....

      Was mir nicht so zugesagt hat war der Endkampf gegen Sephiroth am ende des Games, fand es pesönlich nicht passend und übertrieben....
      Hätte mir ein ruhigeres ende für den ersten Teil, beispiel im ersten Dorf wo mann sich ja dann die Geschichte von Cloud anhört.... nun ja....

      Grafik und Sound:

      Die Grafik ist einfach nur wunderschön, sei es Midgar die Charaktere, Monster und die Esper.... alles wurdeschön.....
      Der OST ist einfach geil, sei es im Start Menü, oder wenn Sephiroth auftaucht, und und und.....^^

      Der Deutsche Gast hat mir auch gut gefallen, gerade Red VIII hat ne sehr passende Stimme bekommen......
      Werde dann im zweiten Run dan auf Japanisch Zocken......^^

      Fazit:

      Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen, und ich hab es übelst durch gesuchtet.....^^
      Auch die Unterhaltungen zwischen den Charakteren waren schön, gerade mit Tifa.... die ich sehhhhr mag.....

      Mir haben auch die Kämpfe gefallen und auch die neuen aspekte, nur die oben genannten nicht....
      Bin auch froh das Jessie, Biggs und Wedge überlebt haben, man hat zu denen ja eine ander bindung als im urspiel.....

      Auch bin ich gespannt wie es weiter geht und wie viele Teile es werden, und wie sie die übergänge machen zu den anderen Länder... spich die Weltkarte.....
      Wie auch die "Die Weapons" oder die sache mit den UBoot, und viellle anderen sachen.... den FF7 bleibt riesig..... weiß ja nicht ob da drei Teile reichen....

      Das war mein Bericht zu FFVII, wie gesagt freu mich schon auf die nächsten Teile......^^


      "Ich tue nichts, was ich nicht tun muss. ... Was ich tun muss, tue ich schnell."
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