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    • Bei der Firma mi dem Impfstoff sollte man anbieten, dass man jedes Gebot von Trump überbietet - ggf. auf die Möglichkeit der Enteignung hinweisen. (Dann bekämen sie eben zwangsweise das, was Trump bietet, + 1 Euro mehr. Da wird sicher ein großer Betrag rauskommen, der großzügig entschädigt.)

      Wäre allgemein aber keine schlechte Sache, bei so nem Virus, dass sich so stark verbreitet ... wenn die Bundesregierung unaghängig von Trump die Firma einkaufen würde bzw. es so regeln würde, dass am Ende der Impfstoff günstig rausgehen kann. Gut ... so oder so muss das Geld irgendwo herkommen. Am Ende wären es die Krankenkassen, die die Forschungskosten über nen hohen Preis mittragen würden.

      Aber an ne Firma die dann in US-Hand wäre und extra horrende Summen verlangen würde (wenn Trump das überhaupt an Leute außerhalb der US abgeben würde) ... das wäre halt zu krass. Die würden da mächtig wirtschaftlichen Druck machen.

      Die nächsten Bundestagswahlen sind auch nich mehr in soooo weiter Ferne. Ein Versagen hier würde man der GroKo bis dahin sicher noch nachtragen. Auch (oder gerade die - weil Risikogruppe) Ältere die sonst ein schwächeres Gedächtnis haben und traditionell Union wählen - so hoffe ich doch.

      Edit: Und die Wissenschaftler vom Verfassungsschutz beobachten lassen. :D
    • Apropos Verfassungsschutz: Nazisau Höcke hat auch mal wieder herumgetrollt.

      In einem Videoausschnitt greift Höcke interne Kritiker des „Flügels“ der Partei an. Er sagt wörtlich: „Die, die nicht in der Lage sind das Wichtigste zu leben, was wir zu leisten haben, nämlich die Einheit, dass die allmählich auch mal AUSgeSCHWITZt werden.“

      Lustig sind solche Wortspiele ja schon.
      Ich mag zwar diese provokative Art, mit der kein Blatt vor den Mund genommen wird, aber zumindest etwas beherrschen können sollte man sich doch. Besonders in seiner Lage.
    • Luthan, das Thema mir der Impfforschungsfirma ist schon längst vom Tisch. Der Hauptinvestor Hopp hat schon längst nein gesagt, der Typ, der sich mit Trump getroffen hat, ist nicht mehr Chef und die Regierung hätte mit Außenhandelsrecht auch Mittel zur Hand gehabt.

      Und wie Kommunalwahlen in Bayern zeigen, stärkt die Coronakrise eher die Regierungsparteien, insbesondere CDU/CSU und SPD, während Schön-Wetter-Parteien, wie die Grünen, verlieren.
      Regierung darf natürlich keine fatalen Fehler machen.
    • Wie sich das langfristig auf Bundesebene entwickelt ... bleibt abzuwarten. Bei Krisen hatten meist in der näheren Vergangenheit die regierenden Parteien zugelegt - weil sie sich als große Helfter und Lösungsanbieter präsentieren konnten. Aber irgendwo war ja auch der Merkel-Bonus mit dabei. Und Merkel ist ja jetzt noch Kanzlerin, will es ja aber nicht länger bleiben.

      Vielleicht kann die SPD langfristig wieder ein bisschen gewinnen. Aber momentan ist auch ruhig in der Union. Von der Personaldebatte nichts mehr in den Medien. Da machen sie es richtig - das käme nicht gu tan.
    • Das ist grad noch so durchgerutscht. Die Stichwahlen finden ausnahmslos per Briefwahl statt.
      Wenn ich mir unseren neuen Gemeinderat anschaue, den können sie gern bis zu nächsten Wahl absagen.
      Staatsangehörigkeit: Unbekannt | Alter: Unbekannt | Name: Unbekannt | Alias: Golgo 13
    • Die Union legt tatsächlich zu - wie auch schon von Feidl vermutet. Wegen Corona. Mal gespannt, ob es bis nächstes Jahr zur Bundestagswahl hält. Dann hätten die mal wieder Glück gehabt, dass grad ne Krise kam. (Hochwasser, etc. hatten wir unter Merkel kurz vor Wahlen ja auch schon.) Cornona bleibt ja noch ein bissl länger bei uns.

      Die SPD profitiert leider weniger. Linke und SPD bleiben eher stabil. Grüne - die überbewertet waren - sacken ab. Interessanterweise verliert auch die AfD stark! (Mit "Ausländer raus" punktet man halt nicht bei Bürgern, die Ängste vor Infektionen haben - da ist anderes Personal gefragt.)

      Die Veränderungen in den Umfragen sind teils schon echt heftig. Teilweise über 5 Prozentpunkte.
    • Na ja.. die Grünen verlieren nicht, nur die CDU legt zu, während die AfD halt absackt. Krisen sind halt immer eine gute Möglichkeit, für regierende Politiker, sich zu profilieren. Und da haben in den letzten Wochen insbesondere Spahn, Seehofer, Laschet und Söder gepunktet. Alles Unionspolitiker.
      Klar... Söder und Laschet als Ministerpräsidenten der am stärksten betroffenen Länder. Spahn und Seehofer als zuständige Bundesminister für Gesundheit und fürs Innere... Da fällt es dann der SPD schwer, sich zu profilieren. Gutes Krisenmanagement wird gelobt.
      Merkel tut dann aktuell auch ihr Übriges dazu bei - aktuell können wir denke froh sein, dass sie noch im Amt ist.

      Das Flüchtlingsthema hätte wieder heiß werden können und die AfD hat sich sicher schon die Hände gerieben - und dann kam Corona und plötzlich interessiert sich niemand mehr für die AfD... Selbst der lächerliche Versuch, mit der Auflösung des "Flügels" würde Presse zu sorgen, ist gescheitert.

      Edit: Okay, die aktuellen Umfragen von heute nicht gesehen. Da haben auch die Grünen z.T. mal stark mal weniger stark 2-6% verloren (die dann die Union gewonnen hat). Wenn man dann Forsa mit Forschungsgruppe Wahlen vergleicht, sind da z.T. doch starke Unterschiede drin (Grüne Forsa 17, Wahlen 22; Union Forsa 36, Wahlen 33)

      Aber wie gesagt: Krisen helfen in der Regel immer den Parteien, die regieren. Insbesondere dann, wenn das Krisenmanagement gut ist. Und da muss wohl selbst der linkeste Linke neidlos anerkennen, dass die verantwortlichen Unionspolitiker besonders positiv herausstechen.
      Außer man ist autonom und verflucht die Regierungen für Ausgangs- und Kontaktsperren, weil sie die Freiheit einschränken. Da wird der Linke dann doch sehr schnell unsolidarisch und egoistisch.

    • Luthan schrieb:

      Die Union legt tatsächlich zu - wie auch schon von Feidl vermutet. Wegen Corona. Mal gespannt, ob es bis nächstes Jahr zur Bundestagswahl hält. Dann hätten die mal wieder Glück gehabt, dass grad ne Krise kam. (Hochwasser, etc. hatten wir unter Merkel kurz vor Wahlen ja auch schon.) Cornona bleibt ja noch ein bissl länger bei uns.
      Ähm, :huh: auch die SPD hatte in ihrer Regierungszeit das "Glück" einer Krise. Elbehochwasser 2002 hat Schröder die Wahl gesichert.


      chibi` schrieb:

      Aber wie gesagt: Krisen helfen in der Regel immer den Parteien, die regieren. Insbesondere dann, wenn das Krisenmanagement gut ist. Und da muss wohl selbst der linkeste Linke neidlos anerkennen, dass die verantwortlichen Unionspolitiker besonders positiv herausstechen.Außer man ist autonom und verflucht die Regierungen für Ausgangs- und Kontaktsperren, weil sie die Freiheit einschränken. Da wird der Linke dann doch sehr schnell unsolidarisch und egoistisch.
      Opposition würde sich ziemlich unbeliebt machen, wenn sie jetzt gegen Regierung stänkern würden. Das wissen sie, und deswegen können sie nichts machen, außer der Regierung beizustehen, deren Maßnahmen durchzuwinken und zusehen, wie die Regierung dafür die Lorbeeren kassiert.


      Und dann muss ich mal mich selbst zitieren:

      Feidl schrieb:

      kafka am strand schrieb:

      2021 Grün-Rot-Rot damit möglich.
      Möglich ist viel, wenn der Tag lang ist. Eine erneute Flüchtlingswelle, ein explodierendes Atomkraftwerk oder eine durch Corona zusammenbrechende Weltwirtschaft. 8o
      Der Beitrag ist gerade mal einen Monat alt. Kommt mir vor als hätte ich den letztes Jahr geschrieben.

      Wobei ich schon immer gesagt habe, einfach mal eine Wirtschaftskrise und schon wars das mit dem Ökohype. Wenn die Leute ihre Arbeit verlieren und nicht mehr wissen, wie sie ihre nächste Miete zahlen sollen, interessiert es sie nicht mehr so viel, ob in 50 Jahren die Erde 2 oder 3°C wärmer ist und vor allem sind sie dann auch nicht mehr so begeistert von Maßnahmen, die die Preise nach oben treiben (CO2 Steuer).


      Selbst wenn wir in Deutschland in paar Wochen Corona im Griff haben und Gesundheitssystem gehalten hat, wirtschaftliche Folgen werden enorm sein. Aber selbst wenn es bei uns wieder halbwegs läuft, werden wir die Folgen aus der ganzen Welt spüren, insbesondere aus den USA. Die steuern da gerade auf fette Katastrophe zu, gesundheitlich wie wirtschaftlich, das wird auch uns wirtschaftlich noch lange nach unten ziehen.
    • Feidl schrieb:

      Wenn die Leute ihre Arbeit verlieren und nicht mehr wissen, wie sie ihre nächste Miete zahlen sollen [...]
      Dafür brauch es nicht Corona oder die darauffolgende Wirtschaftskrise. Das ist Alltag - insbesondere in den Städten. Und gerade da sind die Grünen stark. Nicht dort, wo die Mieten bezahlbar sind, dafür aber die öffentliche Infrastruktur halt auch für'n Poppes ist.

      Ich weiß worauf du hinaus willst... Aber Bundestagswahlen sind eben doch erst nächstes Jahr und die Union ist jetzt auch nicht zwingend dafür bekannt, sich für die Sozialschwachen einzusetzen. Wenn am Ende, was zu erwarten ist, vor allem Unternehmen dicke Finanzspritzen erhalten und beim "kleinen Mann" davon nicht mehr viel ankommt, kann es die Umfragewerte auch schnell wieder umkehren.

      Das Glück der Union, dass der Koalitionspartner die SPD ist und das noch immer Merkel von Oben grüßt... Immerhin wird Merz unwahrscheinlicher.

      Wir werden Merkel noch vermissen. Auch die konservativsten Konservativen in der Union, die lieber wieder Lobby-Politik betreiben wollen.

      Etwas Satire dazu:
      youtube.com/watch?v=NyE0g4f-8eE

      Oder anders: Vor Corona ist nach Corona.

    • chibi` schrieb:

      Feidl schrieb:

      Wenn die Leute ihre Arbeit verlieren und nicht mehr wissen, wie sie ihre nächste Miete zahlen sollen [...]
      Dafür brauch es nicht Corona oder die darauffolgende Wirtschaftskrise. Das ist Alltag - insbesondere in den Städten. Und gerade da sind die Grünen stark. Nicht dort, wo die Mieten bezahlbar sind, dafür aber die öffentliche Infrastruktur halt auch für'n Poppes ist.
      Was unverständlich ist, da es auch gerade strenge Umweltauflagen sind, die die Grünen noch strenger machen wollen, was bauen und damit mieten verteuert. Gleichzeitig haben/wollen sie auch noch das heizen und Strom verteuern (das sagen sie natürlich nicht offen, aber wer hat Stromsteuer und EEG eingeführt, damit durch hohe Strompreise genug Strom gespart wird, um aus Atomkraft und Kohle aussteigen zu können?). Das sie trotzdem gut ankommen, liegt wahrscheinlich daran, dass sie auch einen auf Sozialismus machen und Mietendeckel mitfordern und so tun, als wären sie für kleine Mieten, was bei den grün-links-alternativen Großstadthipstern gut ankommt.
      Man merkt es immer wieder, die Grünen sind die widersprüchlichste Partei überhaupt.


      chibi` schrieb:

      Ich weiß worauf du hinaus willst... Aber Bundestagswahlen sind eben doch erst nächstes Jahr und die Union ist jetzt auch nicht zwingend dafür bekannt, sich für die Sozialschwachen einzusetzen. Wenn am Ende, was zu erwarten ist, vor allem Unternehmen dicke Finanzspritzen erhalten und beim "kleinen Mann" davon nicht mehr viel ankommt, kann es die Umfragewerte auch schnell wieder umkehren.
      CDU wird mit die größte Wirtschaftskompetenz zugesprochen. Und selbst der letzte Depp hat erkannt, dass es starke Wirtschaft braucht, damit es auch den sozial Schwachen gut gehen kann. Selbst bei schwarzer Null erkennen nun einige, dass es vielleicht doch nicht so dumm war, in guten Zeiten diese zu halten, um dann erst in schlechten Zeiten bei einem niedrigen Schuldenstand neue Schulden zu sehr günstigen Konditionen machen zu können. Da werden Italien und Spanien deutlich größere Probleme haben.

      Nebenbei, auch die Grünen stehen für alles andere als für Sozialschwache. Mit Schwarz-Grün hätten wir eine deutlich höhere CO2 steuer bekommen. SPD war es, die diese niedrig halten wollte.



      chibi` schrieb:

      Wir werden Merkel noch vermissen. Auch die konservativsten Konservativen in der Union, die lieber wieder Lobby-Politik betreiben wollen.
      Ich wäre sowieso dafür, dass sie nochmal antritt. :D:



      chibi` schrieb:

      Etwas Satire dazu:youtube.com/watch?v=NyE0g4f-8eE

      Oder anders: Vor Corona ist nach Corona.
      Was willst du damit sagen? :huh:
    • Ich hör momentan eher von vielen Hilfen für den "kleinen Mann". Klar haben wir noch immer Hartz IV - aber die Vermögensprüfung wurde hier vorübergehend ausgesetzt. Das macht schon mal vieles unbürokratischer. Es dürften demnach wohl auch Leute die überm Schonvermögen liegen die kurzfristig nicht arbeiten können nicht ihr Vermögen antasten müssen. (Okay die haben dann schon wieder mehr und sind nicht mehr "kleiner Mann"?)

      Großfirmen wird man retten - das war schon immer so, wegen der Arbeitsplätze. Aber man tut auch was für kleinere Unternehmen, Freiberufler, etc. Und die machen nen großen Teil aus. Ich denke gerade hierdurch gewinnt die GroKo dicke an Popularität.

      Das ist halt mehr als n bissl Hochwasser in nem Bundesland wo nur ne Handvoll Leute betroffen sind. (Allerdings könnten später dicker die Steuererhöhungen kommen - von denen dan am Ende stärker der Geringverdiener es zu spüren bekommt. Wenn die die Mehrwertsteuer hoch machen merkt es der Geringverdiener eher, der eh weniger oder nix für Luxusgüter hat, bei dem der größere Anteil an den Ausgaben eben nicht einsparbar ist, weil zum Überleben notwendig.)

      Wir werden sehen, was noch so kommt. Deflations-Angst geht auch um.
    • Luthan schrieb:

      Allerdings könnten später dicker die Steuererhöhungen kommen - von denen dan am Ende stärker der Geringverdiener es zu spüren bekommt.
      Das glaub ich nicht. Für CDU ist keine Steuererhöhungen schon lange ein Markenzeichen geworden und SPD wird es tunlichst vermeiden, die kleinen Leute zu belasten. Schon bei der CO2 Steuer war es die SPD, die da den zurückhaltender Part eingenommen hat, weil sie wusste, dass es vor allem ihr Klientel ist, die Arbeiter und Geringverdiener, die vorwiegend belastet werden, weil die sich eben nicht ein (neues) E-Auto oder eine neue Heizung leisten können, und das auch noch die nächsten Jahre nicht, wenn die CO2 steuer immer weiter steigt.
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