Hip-Hop

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    In den Threads Project ASS 2 und Project Advent S+ haben unsere Nutzer sich dafür entschieden, gemeinsam an jedem Adventssonntag einen Animefilm zu schauen und ihn dann gemeinsam in einem dafür vorgesehen Thread zu besprechen.

    Der erste Anime für diesen Sonntag ist Hirune-hime - in Deutschland veröffentlicht unter dem Namen Ancien und das magische Königreich. Den Thread dazu findet ihr hier!. Viel Spaß beim Schauen!

    • Hab endlich das neue Brockhampton-Album komplett durchgehört. Alter, die haben sich alle krass weiterentwickelt. Sound ist erratisch und hyperaktiv, sehr spunghaft, aber irgendwie doch hörbar und catchy a phuakk. Beats sind sick. Krasses Teil. Rotiert ohne Ende bei mir.

      Derzeit im Dauermodus bei mir: Brockhampton und Kids See Ghost. Im freee!

      Beitrag von vide ()

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    • *War X ein guter Künstler?*

      Ich höre seine Musik und bin der Meinung, dass er von der Microwave Era einer der besten war. Ja manchmal waren seine Texte vielleicht etwas edgy , aber er war sehr talentiert.
      Sehr vielseitig mit einer guten Gesangsstimme, super Flow und für sein Alter auch recht lyrical. Seine Alben sind Classics.
      Mein Lieblingssong von X ist "Everybody Dies in their Nightmares" denn dieser Song vereint alles was Ich an X mag. Der Flow ist perfekt, der Text ist nachdenklich und der Song ist genauso kurz wie X' Leben gewesen ist.
      Was jetzt nicht heissen soll das mich sein verfrühtes Ableben erfreut, sondern dass er innerhalb der kurzen Zeit in der er am Leben war schöne Musik gemacht hat, die nun umso wertvoller ist, weil es nie mehr neues geben wird. Wenn man Lieder wie "Changes" , "SAD!" oder " Garrettes Revenge" hört, dann merkt man das er wirklich singen konnte. Er wäre ein Riesenstar geworden. Ich glaube sogar Drake Level wäre drinne gewesen.
      Die Art wie er Songs geschrieben hat, war durchaus Mainstream tauglich.

      Zum Thema Lil Peep. Peep konnte auch singen. Was ihn ausmachte war das er bisexuell gewesen ist und das er beim singen so klang, wie typische Pop Punk Rock Sänger der early 2000s.
      Radioreife Stimme. Lyrisch berührte mich rein gar nichts was er da gesungen hat von daher hat mich sein Tod auch nicht berührt wie der von X.
      Witchblades ist der einzige Song den Ich mir von Peep von Zeit zu Zeit anhöre.

      vide schrieb:

      Wie entstand diese "Bewegung" bzw. wie bezeichnet man diesen Stil (Cloud, Trap, Emo Rap, von allem etwas)?

      Für mich sieht die Ahnenreihe so aus. Lil Wayne erschafft Young Thug, Young Thug fängt als erster an mit Homotrolling , Crossdressing für Publicity und bringt die Ära des Melodischen Mumble Traps.
      Daraufhin folgen Leute die in seine Fussstapfen treten und es beginnt die Microwave Era wo jeder Facetattoos und bunte Dreads trägt.
      Lil B wird auch oft als Vater des Trollraps angesehen. Jedenfalls kommen dann die Lil Uzi Verts und dann die neuste Generation mit den X´s Peeps, 69´s usw.

      Alles in allem sinkt mein Interesse an Rapmusik. Man wird älter und Rap wird nicht unbedingt besser. Ich konnte früher mehr mit melodischem Rap anfangen der völlig substanzlos ist.
      Wird immer weniger. Ich war mal ein ziemlicher Young Thug Fan, aber die Scheisse die diese ignoranten Coons von sich geben, ist eigentlich nichts weiter als Gift für den Geist
      und einer der grossen mentalen Fesseln die die schwarze Rasse zu Boden zieht. Aber das ist ein anderes Thema.
    • Rap höre ich ungebrochen. Gerne auch substanzlose "Playlistrapper". Mit dem trendigenTrapsound werde ich zwar nie 100%ig warm, aber auch von dort kommt viel Gutes. So divers wie heute war Rap noch nie.
      Derzeit höre ich aber kaum Rap, da mich die letzten Releases kaum kicken. Bin derzeit auf dem Jazz- und Elektrotrip. So Flying Lotus Cosmogrammashit oder Sachen von Mingus.

      Zu X und Lil Peep

      Hab beides nicht so intensiv gehört. Lil Peep war für mich eh nie ein Rapper, sondern ein 00er Emo, der auf Trapbeats weint. Wäre ich 19, wäre das genau meine Musik.
      X hat für mich eig kein gutes Album rausgebracht, aber sein Stil war scho einzigartig. Er wäre ein grosser Star geworden, weil er nen einzigartigen Sound hatte und auch trotz, oder wegen, fragwürdigen Charakters das Charisma eines Superstars. Ich mag ihn und seine Mucke nicht, aber er war schon sehr talentiert.

      Jetzt verbleibt der unsägliche Juicewrld als Hoffnungsträger des Emoraps. Ziemliche Null, dieser nölige Typ.
    • Würde auch sagen, dass 808 der Anfang war. Autotune hat zwar TPain in den Mainstream gebracht, aber nachhaltiger war 808s Einfluss, weil Kanye den traurigen Roboter mimte mit voll viel Emotion und so. Danach war der Damm gebrochen und Rap war offen für feelings. 808 wird daher heute gemeinhin als classic bewertet, obwohl zuerst voll kontrovers betrachtet. Koonye war aber einfach seiner Zeit voraus.
    • Soundtechnisch hat Kanye sowieso viel Einfluss, aber diese ganze Homoerotische Wave haben wir letztendlich Wayne zu verdanken, der als erster öffentlich einen anderen Mann auf den Mund geküsst hat.
      Uzi Vert hat Heartbreak 808 als einer seiner Main Einflüsse genannt. Heute haben wir Rapper die in Hochzeitskleidern "married to the streets" rappen und dabei an einem Maschinengewehr Fellatio performen. Diese ganze Fashion Wave, enge Kleidung und allgemein die Dekonstruktion des maskulinen Standardbildes, haben wir dem derzeitigen Genre zu "verdanken". Ich stehe dem neutral gegenüber. Die toxic masculinity vorher war auch nicht wirklich besser als der jetzige bullshit.

      Beitrag von vide ()

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    • Travis Scott und Drake sind aber ziemliche Wackster. La Lame ist son opportunistischer Sr8 Edge Nerd, der auf Drogenmucke macht, während Drake dieser passiv agressive Dude ist, der Mucke für tindernde fckbois macht. Koonye ist dagegen ein postmoderner Silversurfer, der sein eigenes Ding durchzieht und Trends erfindet, nicht reitet.
    • Ich fand Travis Scott schon immer scheisse. Der Typ ist auch dumm w, man muss sich nur das Interview mit ihm und Kylie Jenner angucken, da merkt man das der Junge nix im Kopf hat. Spiegelt sich auch in seinen Lyrics wider
      Jetzt müsste Ich nur noch einen cleveren Weg finden, wie Ich rechtfertigen kann, dass Ich mir das Interview überhaupt angeguckt habe. Aber bin zu faul.

      Ich höre momentan kaum noch Rap, da Ich derzeit einen intellektuellen Hunger verspühre der nicht mit zeitgenösisscher Rapmusik zu tilgen ist.
      Da lade Ich lieber umsonst Hörbücher von YT runter und mach sie auf meinen MP3 Player, die Ich mir bei Spaziergängen anhöre.
      In meiner Playlist findet man Musik aus der Motown Ära an, oder alte Country Songs mit echtem Songwriting und natürlich RnB sowie Elektromusik. Manchmal auch irgendwelche mittelalterliche Kammermusik.
      Einfach irgendwas das meinen Kopf auf neue Weise stimuliert. Das sinnlose Gelaber von dummen Rappern bereichert mich nicht mehr.
      Angeberei mit Frauen, Geld , billigem Schmuck und Gewalt plus Drogen ist nicht interessant für mich.
      Geben kann Ich mir solche Mucke, wenn der Künstler ein hohes Level an den Tag legt. Ich kann mir Biggie anhören wie er über solche Dinge rappt, weil sein Flow unsterblich ist und seine Protzerei Stil hatte.
      Ich kann mir DMX anhören wenn Ich Aggressionen verspüre und diese rauslassen will, weil seine Stimme das gut rüberbringt. Ich kann mir auch Big L anhören wenn Ich einen NYC MC will der über´s Rappen rappt
      und warum er das am besten macht. Als jemand der Hip Hop mal geliebt hat, sollte Ich eigentlich viel wachsamer nach neuen, guten Projekten und Künstlern suchen, aber der Hunger ist momentan einfach nicht da.
      Die letzte Phase die mich im Rapmovement richtig abgeholt hat, war Chiraq Drill Music, obwohl diese Musik alles verkörpert was Ich eigentlich an Rap mittlerweile nicht mehr leiden kann, weil es so schädlich ist für
      junge Menschen. Aber grade diese schonungslose Gewalt und das die Chiraq Rapper wirklich das lebten was sie rappten, fand Ich faszinierend. Auch wenn die talentiersten Chiraq Rapper ihrer eigenen Kultur zum Opfer
      gefallen sind und ihr Leben lassen mussten.
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